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Bentley Torcal: erstes Elektroauto der Luxusmarke

Veröffentlicht am 28.08.2026
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Bentley Torcal: erstes Elektroauto der Luxusmarke
Symbolbild

Auch die britische Luxusmarke Bentley steigt in die Elektromobilität ein: Mit dem Torcal stellt der Hersteller sein erstes vollelektrisches Modell vor. Es handelt sich um ein „Urban SUV" und die 4. eigenständige Baureihe neben Continental GT, Flying Spur und Bentayga. Der Name verweist auf El Torcal de Antequera, eine markante Felslandschaft in Andalusien. Technisch teilt sich der Torcal die Basis mit anderen Konzernmodellen, tritt aber mit standesgemäßen Leistungsdaten und viel Luxus an. Die Weltpremiere ist für den 23. September 2026 angekündigt.

Technik aus dem Konzernregal

Unter dem noblen Blech steckt bekannte Technik: Der Torcal nutzt die 800-Volt-Plattform PPE des Volkswagen-Konzerns, die auch im Porsche Cayenne Electric und im Audi Q6 e-tron zum Einsatz kommt. Der Frontmotor stammt vom Audi, der Heckmotor vom Porsche. Gemeinsam leisten die beiden E-Maschinen rund 850 PS (etwa 625 kW) und machen den Luxus-Stromer zum Allradler. Trotz eines Gewichts von rund 2,7 Tonnen soll sich der Torcal eher wie ein Grand Tourer als wie ein klassisches SUV anfühlen.

Batterie und Reichweite

Für die nötige Ausdauer sorgt eine 113-kWh-Batterie, die eine Reichweite von rund 600 km nach WLTP ermöglichen soll. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h abgeregelt, den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der Torcal in etwas mehr als 3 Sekunden. Wer den vertrauten Klang eines Verbrenners vermisst, wird ebenfalls bedient: Auf Wunsch spielt das Fahrzeug einen künstlichen Motorsound ab, der einem V8 nachempfunden ist. Damit will Bentley auch im Elektrozeitalter ein emotionales Fahrerlebnis bieten.

Fahrwerk für Komfort und Dynamik

Beim Fahrwerk fährt Bentley das gesamte Programm auf. Eine Doppelkammer-Luftfederung, eine Hinterachslenkung und eine aktive Wankstabilisierung sollen den schweren SUV zugleich komfortabel und agil machen. Ziel ist es, die für die Marke typische Souveränität mit einer Fahrdynamik zu verbinden, die eher an eine sportliche Reiselimousine erinnert. Gerade das hohe Gewicht elektrischer Luxusfahrzeuge macht solche Systeme nötig, um das gewohnte Bentley-Fahrgefühl zu erhalten.

Luxus mit nachhaltigem Anspruch

Im Innenraum kombiniert Bentley klassischen Luxus mit neuen, nachhaltigeren Materialien. Neben dem weiterhin verfügbaren Leder und Holz gibt es einen Stoff aus Merinowolle, der gemeinsam mit dem Traditionsweber Fox Brothers entwickelt wurde. Ein besonderes Detail ist ein Furnier namens „Ombre Veneer", das aus über 1.000 Lagen von Walnussresten und recyceltem Papier gefertigt wird. Hinzu kommen Aluminiumflächen im Stil historischer Bentley-Details. Über verschiedene Fahrmodi – darunter ein „Refresh"-Modus gegen Müdigkeit – lassen sich Licht, Klang und Klima an die jeweilige Stimmung anpassen.

Preis und Marktstart

Günstig wird das Vergnügen erwartungsgemäß nicht. Der Einstiegspreis dürfte bei rund 200.000€ liegen, offiziell bestätigt hat Bentley die genauen Konditionen aber noch nicht. Endgültige technische Daten und Preise will die Marke erst zur Premiere nennen. Mit dem Torcal reiht sich Bentley in die wachsende Riege der Luxushersteller ein, die ihr Portfolio elektrifizieren – und zeigt, dass auch im obersten Preissegment kein Weg mehr am Elektroantrieb vorbeiführt.

Bedeutung fürs Leasing

Für den breiten Markt spielt ein Fahrzeug wie der Bentley Torcal preislich zwar keine Rolle, doch der Trend dahinter ist auch für Interessenten günstigerer Modelle relevant: Die Elektrifizierung erfasst inzwischen jede Klasse, vom Kleinwagen bis zur Luxusmarke. Technik wie die PPE-Plattform wandert dabei über verschiedene Konzernmarken hinweg, was langfristig auch bezahlbareren Modellen zugutekommt. Beim Vergleich verschiedener Angebote lohnt sich der Blick auf Reichweite, Ladeleistung und Ausstattung. Wer die passenden Leasing Deals sucht, sollte neben der monatlichen Rate auch Laufzeit, Inklusivkilometer und die Wertentwicklung berücksichtigen – Letztere spielt gerade bei hochpreisigen Fahrzeugen eine wichtige Rolle.

Quelle: Autogazette
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