Skoda Peaq: Serienstart des großen E-SUV
Skoda hat die Serienproduktion seines neuen elektrischen Flaggschiffs aufgenommen: Im August 2026 lief im Stammwerk Mladá Boleslav in Tschechien der erste Peaq vom Band. Das große Elektro-SUV ist auf Wunsch als 7-Sitzer erhältlich und rangiert oberhalb des bekannten Enyaq. Mit einer Länge von 4,87 Metern misst es über 20 cm mehr als dieser und zielt damit auf Familien und Vielfahrer, die viel Platz und hohe Reichweite suchen. Die Nachfrage ist bereits vor dem Marktstart beachtlich: Bis Ende Juli lagen schon fast 8.500 Vorbestellungen vor.
2 Batterien, bis 642 km
Der Peaq steht auf der weiterentwickelten MEB+-Plattform des Volkswagen-Konzerns und bietet 2 Batteriegrößen. Die Einstiegsversion 60 verfügt über einen nutzbaren Energiegehalt von 59 kWh und schafft mehr als 450 km nach WLTP. Die größere Variante 90 nutzt einen Akku mit 86 kWh – die größte Batterie, die Skoda je in einem Serienmodell verbaut hat – und kommt auf bis zu 642 km. In der allradgetriebenen Version 90x sind es noch 609 km. Damit gehört der Peaq zu den reichweitenstärksten Modellen der Marke.
Antrieb und Ladeleistung
Bei den Motoren hat der Kunde die Wahl zwischen Hinterrad- und Allradantrieb. Die Version 60 leistet 150 kW (204 PS), die 90 kommt auf 210 kW (286 PS), und die Allradvariante 90x bringt es auf 220 kW (299 PS). Geladen wird mit bis zu 199 kW Gleichstrom, beim Einstiegsmodell mit bis zu 160 kW. Der Ladestand lässt sich damit in rund 28 Minuten von 10 auf 80% bringen. Serienmäßig beherrscht der Peaq zudem bidirektionales Laden und kann so auch Strom nach außen abgeben.
Viel Platz und Anhängelast
Als größtes SUV der Marke punktet der Peaq mit Raumangebot. Im 5-sitzigen Grundlayout fasst der Kofferraum 935 Liter, bei umgeklappten Sitzen wächst das Volumen auf bis zu 2.150 Liter. Hinzu kommt ein vorderer Stauraum von 37 Litern. Gegen Aufpreis von 990€ lässt sich eine dritte Sitzreihe ordern, die das Fahrzeug zum 7-Sitzer macht. Auch beim Ziehen zeigt sich der Peaq kräftig: Je nach Version beträgt die Anhängelast bis zu 2.000 kg, was ihn auch für Anhänger- und Wohnwagenbetrieb interessant macht.
Preise und Marktstart
Preislich startet der Peaq in der Version Selection 60 bei 49.900€. Die Variante 90 beginnt bei 57.900€, die Allradversion 90x bei 60.400€; die sportlichen Sportline-Modelle liegen zwischen 54.800€ und 65.300€. Die Händlerpremiere mit ersten Probefahrten ist für die zweite Septemberhälfte 2026 geplant. Die Auslieferung an die ersten Kunden soll dann gegen Ende des Jahres, voraussichtlich im November oder Dezember 2026, beginnen. Der frühe Bestelleingang deutet darauf hin, dass das Modell auf reges Interesse stößt.
Werk auf Elektrokurs
Der Serienstart unterstreicht den Wandel im Skoda-Stammwerk. In Mladá Boleslav laufen inzwischen 4 Modelle auf einer Linie vom Band: neben dem Peaq auch der Octavia Combi als Verbrenner sowie die Elektromodelle Enyaq und Elroq. Um Kapazitäten für die steigende E-Auto-Nachfrage zu schaffen, wurde die Fertigung des Octavia Combi im Mai 2026 teils ins Werk Kvasiny verlagert. Im 1. Halbjahr 2026 machten Elektroautos bereits fast 23% der tschechischen Produktion aus – Tendenz steigend.
Bedeutung fürs Leasing
Für Interessenten ist der Peaq eine interessante Option im wachsenden Segment der großen Elektro-SUV, zumal er als einer der wenigen bezahlbaren 7-Sitzer mit reinem Elektroantrieb antritt. Gerade zum Marktstart eines neuen Modells sind die Konditionen häufig besonders attraktiv. Beim Vergleich verschiedener Skoda Angebote lohnt sich der Blick auf Reichweite, Ladeleistung und Sitzkonfiguration der jeweiligen Variante. Wer die passenden Leasing Deals sucht, sollte neben der monatlichen Rate auch Laufzeit, Inklusivkilometer und den möglichen Anspruch auf die staatliche E-Auto-Prämie berücksichtigen. Mit dem Peaq erweitert Skoda seine Elektropalette nach oben und trifft mit dem Platzangebot einen Nerv vieler Familien.





