DS Automobiles ist eine der jüngsten Marken im europäischen Automobilbau und trägt zugleich einen der ältesten Namen. Die Buchstaben verweisen auf die Citroën DS, jene 1955 vorgestellte Limousine, die mit hydropneumatischer Federung und stromlinienförmigem Aufbau als technischer Bruch mit allem galt, was zuvor auf der Straße fuhr. 2014 wurde DS aus Citroën herausgelöst und als eigenständige Premiummarke aufgestellt. Seither versucht sie, französisches Design und Materialverarbeitung als Gegenentwurf zum überwiegend deutsch geprägten Premiumsegment zu positionieren.
Eine Marke aus einem Erbe
Die Verselbständigung war eine strategische Entscheidung: Citroën sollte den Massenmarkt bedienen, DS die höherpreisigen Segmente. Entsprechend anders fällt der Auftritt aus. Statt technischer Kennzahlen stehen Gestaltung und Ausstattungsdetails im Vordergrund – Rautenmuster in den Sitzbezügen, Uhren im Armaturenbrett, ungewöhnliche Bedienelemente und Lichtsignaturen, die beim Ent- und Verriegeln eine kleine Choreografie abspielen. Diese Ausrichtung spaltet: Wer Sachlichkeit erwartet, findet sie hier weniger als bei anderen; wer Eigenständigkeit sucht, wird eher fündig.
Die Baureihen
Die Modelle tragen den Markennamen als Bestandteil der Bezeichnung. Der DS 3 deckt das kompakte SUV-Segment ab, der DS 4 die Kompaktklasse mit einer Karosserie zwischen Schrägheck und Crossover, der DS 7 das mittelgroße SUV-Segment. Nach oben schließt der DS 9 als Limousine an, ergänzt um neuere Baureihen, die auf konzerneigenen Elektroplattformen entstehen. Die Namensgebung folgt keiner Größenlogik im klassischen Sinne, sondern nummeriert die Baureihen fortlaufend – die Zahl sagt also mehr über die Stellung im Programm als über die Fahrzeuglänge.
Antriebe zwischen Verbrenner und Batterie
Als Konzernmarke greift DS auf die Plattformen und Antriebe von Stellantis zurück. Das Programm umfasst Benziner, Plug-in-Hybride mit teils allradgetriebenen Varianten und rein elektrische Modelle. Für Leasingnehmer ist diese Bandbreite ein praktischer Vorteil, weil sich innerhalb derselben Baureihe die Antriebsart wählen lässt, ohne das Fahrzeugkonzept zu wechseln. Bei den Plug-in-Hybriden gilt dabei die übliche Faustregel: Der Antrieb spielt seine Stärken nur aus, wenn regelmäßig geladen wird. Ohne Lademöglichkeit trägt das Fahrzeug das Gewicht der Batterie mit, ohne den Nutzen daraus zu ziehen.
Fahrwerk und Komfort
Ein Merkmal, das an die Markenhistorie anknüpft, ist die Abstimmung auf Federungskomfort. In einigen Baureihen kommt ein System zum Einsatz, das die Fahrbahn per Kamera vorausschauend erfasst und die Dämpfer darauf einstellt, bevor das Rad die Unebenheit erreicht. Der Effekt ist am deutlichsten auf schlechten Landstraßen zu spüren, wo einzelne Kanten weniger hart durchschlagen. Wer viel auf solchen Strecken unterwegs ist, sollte bei der Ausstattungswahl darauf achten, ob die jeweilige Variante damit ausgerüstet ist – im Leasingvertrag lässt sich das später nicht nachrüsten.
Einordnung im Leasingvergleich
DS-Modelle liegen preislich zwischen dem Volumensegment und den etablierten Premiumherstellern. Das schlägt sich in Leasingangeboten häufig in vergleichsweise günstigen Konditionen nieder, weil Hersteller und Handel im Wettbewerb um Aufmerksamkeit mit Nachlässen arbeiten. Der Leasingfaktor hilft dabei, solche Angebote einzuordnen, weil er die Monatsrate ins Verhältnis zum Bruttolistenpreis setzt und damit unabhängig von der Fahrzeugklasse vergleichbar macht. Zusätzlich lohnt der Blick auf die inbegriffene Fahrleistung: Gerade bei Angeboten mit auffällig niedriger Rate fällt sie mitunter knapp aus, und Mehrkilometer werden am Vertragsende separat abgerechnet. Die DS Automobiles Leasing Angebote lassen sich nach Antrieb, Laufzeit und Fahrleistung eingrenzen. Da innerhalb einer Baureihe mehrere Antriebsarten zur Wahl stehen, unterscheiden sich die Leasing Angebote zum selben Fahrzeug teils erheblich.