DS 9 Leasing Angebote
Der DS 9 ist die Oberklasse-Limousine der Marke und mit knapp fünf Metern Länge das größte Stufenheckmodell im bisherigen DS-Programm. 2020 vorgestellt, in Europa ab 2021 angeboten und in China montiert, stand er zunächst als Benziner und später ausschließlich mit Plug-in-Hybridantrieb im Programm. Die DS 9 Leasing Angebote lassen sich nach Rate, Laufzeit und Leasingfaktor vergleichen.
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Alle DS Automobiles-Angebote ansehen →Der DS 9 ist der Gegenentwurf zum SUV-Schwerpunkt der Marke: eine klassische Stufenhecklimousine, die Komfort, Länge und Ruhe über sportliche Ambitionen stellt. Mit ihr betrat DS Automobiles ein Segment, in dem französische Hersteller lange nicht mehr vertreten waren, und verband dafür europäische Fahrwerksabstimmung mit einer Fertigung in Fernost.
Die Limousine an der Spitze
Vorgestellt wurde die Baureihe 2020, der europäische Verkauf begann im Jahr darauf. Anders als die übrigen Modelle der Marke entstand der DS 9 ausschließlich in China, wo die Limousine gemeinsam mit einem dortigen Partnerwerk montiert wurde. Für den europäischen Markt blieb sie eine Nischenerscheinung mit überschaubaren Stückzahlen; nach wenigen Jahren endete die Produktion wieder. Innerhalb der Palette war der DS 9 das Spitzenmodell, positioniert oberhalb des SUV DS 7 und ohne direkten Nachfolger, da die Marke ihre Spitze anschließend elektrisch und in Fastback-Form neu besetzt hat. Der Name folgt der Zählweise des Hauses, in der die Ziffer Größe und Anspruch beschreibt; die Neun stand entsprechend für das aufwendigste Modell des Programms.
Proportionen einer Reiselimousine
Mit rund 4,93 Metern Länge und einem langen Radstand zielt der DS 9 klar auf Raum im Fond. Die Silhouette ist auf Ruhe angelegt: eine gestreckte Motorhaube, eine flach ansteigende Dachlinie und ein schmales, durchgezogenes Leuchtenband am Heck. Chromleisten auf der Motorhaube und beleuchtete Elemente im Kühlergrill greifen Motive aus der Markenhistorie auf, ebenso die Rautenstruktur, die sich durch Innen- und Außengestaltung zieht. Die hinteren Türen öffnen weit, was den Einstieg auf die Rücksitze erleichtert und den Charakter als Fahrzeug mit Chauffeur-Eignung unterstreicht. Zur Ausstattung zählten je nach Version ein großflächiges Glasdach, Sitzbezüge mit Rautensteppung und eine umfangreiche Geräuschdämmung, die auf ein ruhiges Innenraumklima abzielt.
Antriebe vom Benziner zum Plug-in-Hybrid
Zum Start stand ein aufgeladener Vierzylinder-Benziner mit Automatik zur Verfügung. Im weiteren Verlauf konzentrierte sich das Programm auf Plug-in-Hybride, die DS wie üblich als E-Tense führt. Es gab eine Variante mit Frontantrieb, bei der die Elektromaschine in das Getriebe integriert ist, und eine kräftigere Ausführung mit zusätzlichem Elektromotor an der Hinterachse, die daraus einen Allradantrieb bildet. Beide Ausführungen fahren im Stadtverkehr rein elektrisch, wenn die Batterie geladen ist, und nutzen den Verbrenner auf der Langstrecke. Ein reiner Elektroantrieb wurde für diese Baureihe nicht angeboten. Beide Hybridvarianten arbeiten mit einer mehrstufigen Automatik und lassen sich über Fahrmodi zwischen elektrischem Betrieb, Hybridbetrieb und Batterieerhalt umschalten.
Raumgefühl und Gepäck
Der Fond ist die eigentliche Stärke der Limousine: viel Beinfreiheit, eine flach geneigte Lehne und je nach Ausstattung belüftete oder massierende Sitze auch hinten. Vorn fällt die Sitzposition tief aus, das Armaturenbrett ist waagerecht gegliedert und mit aufwendigen Materialien belegt. Der Kofferraum liegt volumenmäßig unter dem eines vergleichbar langen Kombis und verliert beim Plug-in-Hybrid zusätzlich Platz an die Batterie; die Ladeöffnung einer Stufenhecklimousine setzt sperrigem Gepäck ohnehin Grenzen. Als Fahrzeug für Langstrecken, für repräsentative Fahrten und für Mitfahrer im Fond passt der Zuschnitt dagegen sehr gut. Der Fahrkomfort profitiert von einer weichen Grundabstimmung und einem adaptiven Fahrwerk, das je nach Ausstattungsstufe an Bord war.
Besonderheiten im Leasing
Angebote zum DS 9 sind selten, weil die Baureihe in kleinen Stückzahlen nach Europa kam und nicht mehr produziert wird. Wo Raten auftauchen, handelt es sich häufig um Lagerfahrzeuge, Vorführwagen oder junge Gebrauchte, was den Vergleich verschiebt: Ausstattungsstand, Erstzulassung und bisherige Laufleistung wirken hier stärker auf die Kalkulation als bei einer laufenden Baureihe. Der Leasingfaktor fällt bei Restbeständen mitunter niedrig aus, weil hohe Nachlässe eingerechnet sind; zugleich ist der Restwert einer ausgelaufenen Nischenlimousine schwerer einzuschätzen, was sich in vorsichtigen Kalkulationen niederschlägt. Sinnvoll ist zudem ein Blick auf die Werkstattabdeckung in der Nähe, da das Händlernetz der Marke deutlich dünner geknüpft ist als bei den großen Volumenherstellern. Weil sich das Modell in Deutschland nie in großer Zahl bewegte, fällt auch die Vergleichsbasis schmal aus; ein Abgleich mehrerer Angebote über einen längeren Zeitraum liefert daher ein verlässlicheres Bild als eine einzelne Momentaufnahme.