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VW verkauft in Deutschland mehr E-Autos als Verbrenner

Veröffentlicht am 24.09.2026
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VW verkauft in Deutschland mehr E-Autos als Verbrenner
Symbolbild – Mit KI erstelltes Bild

Bei Volkswagen zeichnet sich eine bemerkenswerte Trendwende ab. Nach Angaben des Konzerns verkauft VW gemessen an den Auftragseingängen in Deutschland derzeit mehr reine Elektroautos als Verbrenner. Vertriebsvorstand Martin Sander spricht von einem Wendepunkt in der Transformation des Automarktes. Die stark gestiegene Nachfrage nach Stromern hat konkrete Folgen für die Produktion, denn in mehreren Werken sind Anpassungen nötig. Wichtig zur Einordnung: Es geht um die aktuellen Bestellungen, nicht zwangsläufig um die Gesamtzahl aller in diesem Jahr ausgelieferten Fahrzeuge. Die Angaben stammen von Volkswagen und werden von mehreren Fachmedien übereinstimmend berichtet.

Ein Wendepunkt bei den Bestellungen

Die Aussage bezieht sich ausdrücklich auf die Auftragseingänge. „Gemessen an den Auftragseingängen verkauft Volkswagen im Moment in Deutschland mehr reine Elektroautos als Verbrenner", erklärte Martin Sander. Die Nachfrage nach batterieelektrischen Fahrzeugen steige spürbar, in Deutschland wie in anderen europäischen Ländern. Für einen Massenhersteller wie VW ist das ein wichtiges Signal, weil es zeigt, dass Elektroautos zunehmend im Alltag der Kundschaft ankommen. Ob sich dieser Trend dauerhaft festigt, hängt von vielen Faktoren ab, etwa von Preisen, Förderungen und dem weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur. Der aktuelle Auftragsstand ist aber ein deutliches Zeichen, dass die Elektromobilität an Fahrt gewinnt.

Umstellung in den Werken

Die veränderte Nachfrage macht Anpassungen in der Produktion nötig. Im Stammwerk Wolfsburg werden geplante Sonderschichten für Verbrennermodelle gestrichen, die Jahresproduktion dürfte dort bei rund 580.000 Fahrzeugen liegen statt der ursprünglich angepeilten mehr als 600.000. Im Gegenzug wird die Elektroproduktion an anderen Standorten hochgefahren. Im Werk Emden erhält der ID.7 mindestens 2 zusätzliche Schichten, in Zwickau wird die Fertigung des ID.3 Neo ausgeweitet, ebenso die des Audi Q4 e-tron. Damit reagiert VW flexibel auf die Verschiebung der Nachfrage, indem Kapazitäten von Verbrennern zu Elektroautos umgeschichtet werden. Für die betroffenen Werke bedeutet das teils mehr, teils weniger Auslastung, je nachdem, welche Modelle dort gebaut werden. Solche Verschiebungen zeigen, wie wichtig flexible Fertigungslinien inzwischen sind, weil sich das Verhältnis von Elektro- zu Verbrennerfahrzeugen kurzfristig ändern kann und die Hersteller schnell darauf reagieren müssen.

Starke Nachfrage nach neuen Kleinwagen

Besonders deutlich zeigt sich die Nachfrage bei den neuen, günstigeren Elektromodellen. Für die kommende Familie kleiner Stromer verzeichnet der Konzern bereits mehr als 100.000 Vorbestellungen, allein auf den VW ID.Polo entfallen davon über 40.000. Zu dieser neuen Baureihe zählen neben dem ID.Polo unter anderem der ID.Cross, der Cupra Raval und der Skoda Epiq. Diese Modelle sollen den Einstieg in die Elektromobilität bezahlbarer machen und eine breitere Kundschaft ansprechen. Das große Interesse bereits vor dem Marktstart deutet darauf hin, dass gerade günstige Elektro-Kleinwagen einen Nerv treffen. Für VW ist das eine wichtige Bestätigung der Strategie, die Elektromobilität stärker in den Volumenmarkt zu bringen.

Einordnung

Die Entwicklung ist ein positives Signal für die Elektrostrategie von Volkswagen, sollte aber differenziert betrachtet werden. Dass mehr Elektroautos als Verbrenner bestellt werden, bezieht sich auf die Auftragseingänge in Deutschland und ist eine Momentaufnahme, die von Modellzyklen, Rabatten und Vorzieheffekten beeinflusst sein kann. Zudem verweist der Konzern selbst darauf, dass der Gewinn je Elektroauto derzeit noch geringer ausfällt als bei vergleichbaren Verbrennern. Der Wandel ist also mit wirtschaftlichen Herausforderungen verbunden, auch wenn die Nachfrage stimmt. Positiv ist, dass VW flexibel auf die Verschiebung reagiert und seine Werke entsprechend anpasst. Ob der Wendepunkt von Dauer ist, wird sich über die kommenden Monate zeigen. Klar ist aber, dass die Elektromobilität im Volumensegment spürbar an Bedeutung gewinnt.

Bedeutung fürs Leasing

Für Leasinginteressenten sind das gute Nachrichten, denn eine steigende Nachfrage und ein breiteres Angebot können die Konditionen verbessern. Wer VW Angebote oder allgemein Leasing Angebote für ein Elektroauto prüft, profitiert davon, dass immer mehr Modelle in unterschiedlichen Preisklassen verfügbar sind, vom günstigen Kleinwagen bis zur größeren Limousine. Da sich Leasingraten stark am Anschaffungspreis und am erwarteten Restwert orientieren, kann eine hohe Nachfrage nach einem Modell dessen Wert stützen und sich positiv auf die Rate auswirken. Gerade die neuen, günstigeren Elektro-Kleinwagen dürften für viele Leasingkunden interessant sein, weil sie den Einstieg erschwinglicher machen. Bei der Auswahl konkreter Leasing Deals lohnt es sich, verschiedene Modelle und Antriebe zu vergleichen und dabei Reichweite, Ladeleistung und die eigene Fahrleistung zu berücksichtigen. Der Trend zu mehr Elektroautos spricht dafür, dass das Angebot an attraktiven Leasingfahrzeugen in diesem Bereich weiter wächst.

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