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Polestar Charge: Neues Lade-Abo ab 7,99€ im Monat

Veröffentlicht am 01.10.2026
Mit KI erstellt

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Polestar Charge: Neues Lade-Abo ab 7,99€ im Monat
Symbolbild

Polestar ordnet sein Ladeangebot neu. Statt eines einzigen Abos gibt es bei Polestar Charge künftig 2 Stufen: Plus für 7,99€ und Pro für 14,99€ pro Monat. Die günstigere Variante gewährt 15% Rabatt bei ausgewählten Schnellladenetzen, die teurere 30% bei allen Partnern einschließlich Ionity. Für Gelegenheitslader wird das Angebot damit günstiger. Wer bisher das alte Abo genutzt hat, zahlt dagegen künftig etwas mehr: Das bisherige Einheitsabo kostete 13,99€ im Monat, die neue Pro-Stufe liegt damit 1€ darüber.

Die beiden Abo-Stufen

Das neue Plus-Abo für 7,99€ bringt einen Nachlass von 15% bei mehreren großen Ladenetzen. In Deutschland sind das EnBW, Shell Recharge, Vattenfall, Mer und Fastned. Insgesamt gilt der Rabatt an mehr als 104.000 Ladepunkten in Europa, davon über 14.000 in Deutschland. Das Pro-Abo für 14,99€ verdoppelt den Rabatt auf 30% und umfasst zusätzlich die Netze von Ionity und Allego. Damit sind europaweit mehr als 118.000 Ladepunkte vergünstigt nutzbar, in Deutschland über 17.000. Bei Ionity gilt der Nachlass laut eletric-vehicles.com in allen 19 Ländern, in denen der Betreiber aktiv ist. Je nach Land unterscheiden sich die Partner, in Frankreich etwa sind andere Netze im Plus-Abo enthalten.

Was sich für Bestandskunden ändert

Bisherige Abonnenten werden automatisch in die Pro-Stufe übernommen und zahlen damit 1€ mehr im Monat als zuvor. Im Gegenzug wächst das Netz: Die Zahl der vergünstigten Ladepunkte liegt bei Pro europaweit um 43% höher, in Deutschland um 64%. Wer auf die günstigere Plus-Stufe wechseln möchte, muss das Pro-Abo nach Angaben von eletric-vehicles.com kündigen und Plus neu abschließen. Ein automatischer Wechsel ist nicht vorgesehen. Wie stark das Angebot gewachsen ist, zeigt ein Vergleich: Im März 2025 galt der Abo-Rabatt von 30% noch an rund 62.000 Ladepunkten in Europa und knapp 8.400 in Deutschland.

Ab wann sich welches Abo lohnt

Ob sich ein Abo rechnet, hängt davon ab, wie viel an den Partnersäulen geladen wird. Eine einfache Rechnung zeigt die Größenordnung: Beim Plus-Abo deckt der Rabatt von 15% die Grundgebühr von 7,99€ ab einem monatlichen Ladeumsatz von rund 53€. Beim Pro-Abo mit 30% Rabatt liegt die Schwelle bei rund 50€. Wer also überwiegend an Netzen lädt, die in beiden Stufen enthalten sind, fährt bei höheren Ladeumsätzen mit Pro günstiger. Der Aufpreis von 7€ für die doppelte Ermäßigung lohnt sich dort ab etwa 47€ Ladeumsatz im Monat. Für alle, die überwiegend zu Hause laden und nur gelegentlich am Schnelllader stehen, kann dagegen ganz ohne Abo die günstigste Lösung sein. Als Grundlage für die Entscheidung eignen sich die eigenen Ladevorgänge der vergangenen Monate, die sich in der App oder auf den Abrechnungen der Ladekarte nachvollziehen lassen.

Großes Netz und Supercharger

Über die App und die Ladekarte von Polestar Charge sind insgesamt mehr als 1,25 Millionen öffentliche Ladepunkte in Europa erreichbar, auch ohne Abo-Rabatt. Seit Februar 2026 ist zudem das Supercharger-Netz von Tesla vollständig in die App integriert, damals mit mehr als 20.000 Superchargern an über 1.500 Standorten in Europa. An kompatiblen Säulen funktioniert Plug and Charge, das Auto authentifiziert sich also selbst. Im Februar nannte Polestar dafür mehr als 28.000 Ladestationen in Europa, darunter über 8.100 in Deutschland, etwa bei Ionity, Aral pulse und Allego. Die Zahl der Nutzer von Polestar Charge stieg 2025 nach Unternehmensangaben um 30% auf rund 45.000. Die Ladeplanung ist mit der Navigation über Google Maps verknüpft. Im Sommer 2026, von Juni bis August, verzeichnete Polestar rund 161.000 Ladevorgänge über den Dienst.

Einordnung

Mit der Aufteilung folgt Polestar einem Trend bei Ladetarifen: Statt eines Einheitsangebots gibt es Stufen für unterschiedliche Ladeprofile. Für Wenig- und Gelegenheitslader ist das ein Vorteil, für bisherige Vielnutzer wird es etwas teurer, auch wenn das Netz gleichzeitig deutlich wächst. Konkrete Preise pro Kilowattstunde nennt Polestar nicht, die Rabatte beziehen sich auf die jeweiligen Tarife der Netzbetreiber. Ein Preisvergleich mit anderen Ladekarten bleibt deshalb nötig.

Bedeutung fürs Leasing

Für Leasingkunden zählen bei einem Elektroauto neben der Rate auch die laufenden Ladekosten. Wer Polestar Angebote oder allgemein Leasing Angebote für ein Elektroauto prüft, sollte daher einplanen, wo und wie häufig unterwegs geladen wird. Bei vielen Langstrecken kann ein Lade-Abo die Gesamtkosten spürbar senken, bei überwiegendem Laden zu Hause eher nicht. Bei der Auswahl konkreter Leasing Deals lohnt sich deshalb eine Gesamtrechnung aus Rate, Strom- und Ladekosten, Versicherung und Restwert.

Quelle: ecomento

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