Land Rover Discovery Sport vor dem Aus
Land Rover stellt den Discovery Sport ein. Nach rund 11 Jahren am Markt läuft die Produktion des kompakten SUV im Dezember 2026 aus. In mehreren EU-Ländern, darunter Deutschland, ist das Modell bereits jetzt nicht mehr bestellbar. Damit verschwindet eines der lange Zeit meistverkauften Modelle der Marke aus dem Programm. Als Nachfolger zeichnet sich ein vollelektrischer Kompakt-SUV ab, der die entstehende Lücke schließen soll. Für Interessenten und den Gebrauchtmarkt hat das Aus konkrete Folgen, ebenso für die Zusammenstellung künftiger Land Rover Leasing Angebote.
Produktionsende Ende 2026
Gebaut wird der Discovery Sport im britischen Werk Halewood, wo die Produktion im Dezember 2026 endet. Ein Sprecher der Marke begründete den Schritt mit dem normalen Modelllebenszyklus. Das Werk Halewood wird anschließend auf die kommende Fahrzeuggeneration umgerüstet. Der Discovery Sport war seit 2015 im Angebot und damit bereits ein vergleichsweise altes Modell, das dem Ende seines Lebenszyklus entgegenging. Auch der größere Discovery nähert sich seinem Auslaufen, sodass die Marke ihr Portfolio in diesem Segment insgesamt neu ordnet.
In Deutschland schon nicht mehr bestellbar
Für den deutschen Markt ist das Aus bereits Realität: In Deutschland, Frankreich und Spanien lässt sich der Discovery Sport schon jetzt nicht mehr neu bestellen. Hintergrund ist die neue EU-Sicherheitsvorschrift General Safety Regulation 2 (GSR2), die zusätzliche Assistenz- und Sicherheitsfunktionen vorschreibt. Für eine ältere Plattform wie die des Discovery Sport wäre die Nachrüstung dieser Systeme mit erheblichem Entwicklungsaufwand verbunden gewesen. Angesichts der ohnehin gesunkenen Nachfrage lohnte sich diese Investition wirtschaftlich nicht mehr, weshalb der Verkauf in diesen Märkten vorzeitig eingestellt wurde.
Warum das Aus kommt
Neben der GSR2-Vorgabe sprechen mehrere Gründe für das Ende. Die Verkaufszahlen waren zuletzt stark rückläufig: 2025 erreichte der Discovery Sport nur noch weniger als 10% seines Höchststands aus dem Jahr 2016, als sich das Modell über 122.000-mal verkaufte. Damit war er zuletzt der langsamste Verkäufer der Marke. Hinzu kamen dünne Gewinnmargen, die weitere Investitionen in das alternde Modell unattraktiv machten. Vor diesem Hintergrund entschied sich Land Rover, die Ressourcen stattdessen in die neue, elektrifizierte Fahrzeugarchitektur zu lenken.
Was folgt: ein Elektro-Nachfolger
Als Nachfolger gilt Berichten zufolge ein neuer, vollelektrischer Kompakt-SUV, der unter dem Arbeitstitel Defender Sport gehandelt wird und unterhalb des Defender positioniert sein soll. Technische Basis wäre die neue EMA-Plattform von JLR, die auf elektrifizierte Antriebe ausgelegt ist. Das Modell befindet sich noch in der Entwicklung, ein konkreter Marktstart wurde offiziell nicht genannt; erwartet wird der Nachfolger im kommenden Jahr. Da er sowohl den Discovery Sport als auch den Evoque ähnlich positioniert, könnte er langfristig gleich mehrere Modelle im Kompaktsegment zusammenführen. Offiziell bestätigt hat die Marke den Nachfolger allerdings noch nicht.
Alternativen und Leasing
Anders als der Discovery Sport bleiben der Range Rover Evoque und der Velar vorerst im Programm; der Evoque rückt dabei zum neuen Einstiegsmodell der Marke auf. Für Interessenten bedeutet das Aus des Discovery Sport, dass ein Neukauf in Deutschland nicht mehr möglich ist und das Modell künftig vor allem auf dem Gebrauchtmarkt zu finden sein wird. Auslaufmodelle werden zudem häufig mit Nachlässen angeboten, was sich bei noch verfügbaren Restbeständen in attraktiven Konditionen niederschlagen kann. Beim Vergleich verschiedener Land Rover Angebote lohnt sich daher der Blick auf verbleibende Lagerfahrzeuge sowie auf die weiterhin verfügbaren Alternativen Evoque und Velar. Wer die passenden Leasing Deals sucht, sollte neben der Rate auch Laufzeit, Inklusivkilometer und den zu erwartenden Restwert berücksichtigen, der bei einem auslaufenden Modell besonders relevant ist.