ADAC E-Auto-Umfrage: 97% sind zufrieden

Veröffentlicht am 17.09.2026
Mit KI erstellt

Der Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und vor der Veröffentlichung geprüft.

ADAC E-Auto-Umfrage: 97% sind zufrieden
Symbolbild

Wer ein Elektroauto fährt, will meist nicht mehr zurück. Das ist das Kernergebnis einer aktuellen Umfrage des ADAC, für die im Juni 2026 rund 1.060 Elektroauto-Fahrer befragt wurden. Demnach sind 97% der Befragten mit ihrem E-Auto zufrieden oder sehr zufrieden, nur ein sehr kleiner Teil äußert sich unzufrieden. Auch der Umstieg fällt offenbar leicht, und die große Mehrheit würde sich wieder für ein Elektroauto entscheiden. Zugleich zeigt die Erhebung, wo es noch hakt: vor allem bei der Ladeinfrastruktur und beim Sicherheitsgefühl an öffentlichen Ladepunkten.

Hohe Zufriedenheit, leichter Umstieg

Die Werte zur grundsätzlichen Zufriedenheit fallen deutlich aus. Neben den 97% Zufriedenen würden nach den Angaben rund 90% beim nächsten Kauf erneut ein Elektroauto wählen. Bemerkenswert ist auch, dass über 90% den Umstieg von einem anderen Antrieb als einfach oder sehr einfach beschrieben. Für viele ist das E-Auto dabei kein Zweitwagen, sondern das Hauptfahrzeug: Ein Großteil nutzt es als Erstwagen, und für knapp 75% ist es das erste Elektroauto im Haushalt. Die Zahlen deuten darauf hin, dass sich anfängliche Vorbehalte im Alltag oft auflösen. Details nennt die Mitteilung des ADAC zur Umfrage.

Reichweite als kleiner Kritikpunkt

Ganz ohne Kritik kommt aber auch diese zufriedene Gruppe nicht aus. Bei der Reichweite stören sich viele Nutzer an den Unterschieden zwischen Sommer und Winter sowie an Abweichungen zwischen Herstellerangabe und tatsächlicher Praxis. Diese Punkte werden als verbesserungswürdig eingestuft, auch wenn sie die grundsätzliche Zufriedenheit nicht ernsthaft trüben. Für den Alltag der Befragten spielt die Reichweite offenbar eine geringere Rolle als oft vermutet, zumal ein Großteil das Auto sehr regelmäßig und über viele Tage im Jahr nutzt. Die vielzitierte Reichweitenangst erscheint in dieser Nutzergruppe deutlich kleiner als in der öffentlichen Debatte, in der sie oft als größtes Hindernis genannt wird.

Schwachstelle Ladeinfrastruktur

Deutlich kritischer sehen die Befragten die Ladeinfrastruktur. Hier sind nur rund 65% zufrieden oder sehr zufrieden, also spürbar weniger als mit dem Fahrzeug selbst. Bemängelt werden vor allem die Kosten und die fehlende Preistransparenz beim öffentlichen Laden. Rund 25% halten die Ladestrompreise für verbesserungswürdig, hinzu kommt die für viele unübersichtliche Vielfalt an Tarifen und Anbietern. Wer zu Hause laden kann, hat es hier klar einfacher, während Menschen ohne eigene Lademöglichkeit stärker auf ein verlässliches und faires öffentliches Netz angewiesen sind. Genau an dieser Stelle sieht die Umfrage den größten Nachholbedarf.

Sicherheit beim nächtlichen Laden

Ein weiterer, oft übersehener Punkt betrifft das Sicherheitsgefühl. Nach der Umfrage ändern 56% der Nutzer nachts ihr Ladeverhalten aus Sicherheitsgründen. Besonders ausgeprägt ist das bei Frauen: 67% berichten von Sicherheitsbedenken beim Laden in der Dunkelheit. Über 60% der Befragten wünschen sich daher eine bessere Beleuchtung oder eine Videoüberwachung an öffentlichen Ladepunkten. Das Thema zeigt, dass es beim Ausbau der Ladeinfrastruktur nicht nur um die reine Zahl der Ladepunkte geht, sondern auch um deren Lage, Ausleuchtung und Umfeld. Für die Akzeptanz von Elektroautos ist auch dieser Aspekt nicht zu unterschätzen.

Einordnung

Das Gesamtbild ist überwiegend positiv, aber nicht unkritisch. Wer den Schritt zum Elektroauto einmal gemacht hat, ist in aller Regel zufrieden und würde ihn erneut gehen. Das spricht dafür, dass viele Vorbehalte eher auf fehlender Erfahrung als auf tatsächlichen Nachteilen beruhen. Gleichzeitig benennt die Umfrage klar die Baustellen: Preise und Transparenz beim öffentlichen Laden sowie das Sicherheitsgefühl an den Ladepunkten. Als Erhebung unter bereits überzeugten Nutzern lässt sich das Ergebnis nicht 1:1 auf die Gesamtbevölkerung übertragen, denn Menschen ohne eigenes E-Auto sind hier nicht abgebildet. Für die Debatte um die Elektromobilität liefert die Umfrage dennoch wichtige Hinweise, wo Politik und Anbieter ansetzen sollten.

Bedeutung fürs Leasing

Für Interessenten ist die hohe Zufriedenheit ein ermutigendes Signal, gerade wenn ein Elektroauto über einen längeren Zeitraum genutzt wird. Wer Leasing Angebote für ein Elektroauto vergleicht, kann die Erfahrungen bestehender Nutzer als Orientierung nehmen, sollte aber die eigene Ladesituation ehrlich prüfen. Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, profitiert am meisten, während Menschen ohne feste Lademöglichkeit die öffentlichen Tarife und Standorte genau abwägen sollten. Da ein Leasingvertrag auf mehrere Jahre angelegt ist, lohnt es sich, Reichweite, Ladeleistung und die Lademöglichkeiten am Wohnort gemeinsam zu betrachten. Bei der Auswahl passender Leasing Deals hilft der Blick auf reale Nutzererfahrungen oft mehr als reine Datenblätter. Die Umfrage legt nahe, dass die Zufriedenheit im Alltag hoch ist, sofern das Laden zuverlässig funktioniert.

Quelle: ADAC

Uns bei Google bevorzugen Hinzufügen → Kostenlos. Dann erscheinen unsere News automatisch weiter oben in Deiner Google-Suche. Jederzeit änderbar. Hinzufügen →
Artikel gefallen? Jetzt teilen! 🚀