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Tesla Cybertruck: Powershare mit Powerwall verzögert sich

Veröffentlicht am 30.08.2026
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Tesla Cybertruck: Powershare mit Powerwall verzögert sich
Symbolbild

Der Tesla Cybertruck soll nicht nur fahren, sondern im Notfall auch das eigene Haus mit Strom versorgen. Genau diese enge Verzahnung mit dem Heimspeicher Powerwall lässt jedoch weiter auf sich warten. Die dafür nötige Funktion namens Powershare mit Powerwall wurde erneut verschoben und ist inzwischen für die Mitte des Jahres 2026 angekündigt – ein verbindliches Datum gibt es aber weiterhin nicht. Ursprünglich hatte Tesla die Möglichkeit schon zum Marktstart des Pick-ups in Aussicht gestellt. Mit einer Batteriekapazität von rund 123 kWh könnte der Cybertruck ein Haus über Tage hinweg mit Energie versorgen.

Was Powershare können soll

Hinter Powershare steckt das Prinzip des bidirektionalen Ladens: Der Wagen nimmt nicht nur Strom auf, sondern gibt ihn bei Bedarf auch wieder ab. In der Ausbaustufe Vehicle-to-Home (V2H) speist der Cybertruck den Haushalt, etwa bei einem Stromausfall. Grundsätzlich kann der Pick-up ein Haus über eine passende Wallbox und ein Gateway bereits mit Notstrom versorgen. Der noch offene Schritt ist die nahtlose Zusammenarbeit mit einer vorhandenen Powerwall: Beide Systeme sollen sich automatisch abstimmen, damit erst der Heimspeicher und dann die Fahrzeugbatterie genutzt wird.

Warum es länger dauert

Tesla begründet die Verzögerung mit der technischen Komplexität. Cybertruck-Chefingenieur Wes Morrill erklärte, es sei deutlich schwerer als gedacht, Powershare zuverlässig mit bestehenden Powerwalls und Wallboxen zusammenzubringen. Das Kernproblem: Treffen 2 netzbildende Geräte aufeinander, müssen sie aushandeln, welches die Führung übernimmt und welches folgt – und das über verschiedene Hardware-Generationen hinweg und ohne durchgehende Netzverbindung. Hinzu kommen aufwendige Sicherheitszertifizierungen. In einer offiziellen Mitteilung sprach Tesla davon, die zusätzliche Zeit für Entwicklung und Tests zu nutzen.

Unmut bei frühen Käufern

Für einen Teil der Kundschaft ist die erneute Verschiebung ein Ärgernis. Besonders Käufer der teureren Foundation Series hatten die Funktion als Teil ihres Pakets erwartet und sehen sich enttäuscht. In der Community fällt der Vorwurf, es handele sich um eine Art Mogelpackung, weil eine beworbene Fähigkeit bei der Auslieferung schlicht fehle. Tesla wiederum verweist darauf, dass man sich melden werde, sobald es Neues zu berichten gebe – ein Zeichen, dass ein Start nicht unmittelbar bevorsteht.

Einordnung für den deutschen Markt

Für Interessenten hierzulande ist das Thema vor allem ein Blick in die Zukunft. Der Cybertruck wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht offiziell angeboten, weshalb sich Powershare aktuell auf den nordamerikanischen Markt konzentriert. Dennoch ist die Richtung bedeutsam: Bidirektionales Laden gilt als eine der spannendsten Perspektiven der Elektromobilität, weil das Auto so zum mobilen Stromspeicher wird. Andere Hersteller arbeiten an vergleichbaren Lösungen, und die Erfahrungen von Tesla zeigen, wie anspruchsvoll die sichere Umsetzung tatsächlich ist. Für eine breite Verfügbarkeit in Europa müssten zudem regulatorische und technische Voraussetzungen erfüllt sein.

Bedeutung fürs Leasing

Direkt auf Leasingangebote in Deutschland wirkt sich die Verzögerung nicht aus, da der Cybertruck hier nicht regulär erhältlich ist. Wer sich für bidirektionales Laden interessiert, sollte bei künftigen Modellen anderer Marken gezielt darauf achten, ob und in welchem Umfang V2H oder Vehicle-to-Grid unterstützt wird. Beim Vergleich verschiedener Tesla Angebote bleibt der Blick auf Reichweite, Ladeleistung und Ausstattung entscheidend. Wer die passenden Leasing Deals sucht, sollte neben der monatlichen Rate auch Laufzeit, Inklusivkilometer und den tatsächlichen Funktionsumfang der Software berücksichtigen – gerade bei Features, die erst per Update nachgereicht werden. Der Fall Powershare zeigt, dass angekündigte Funktionen nicht immer zum Marktstart bereitstehen.

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