BMW: über 40 neue Modelle bis 2027
BMW: über 40 neue Modelle bis 2027
BMW startet eine der größten Produktoffensiven seiner Geschichte. Bis Ende 2027 will der Münchner Konzern weltweit mehr als 40 neue und überarbeitete Modelle auf den Markt bringen, die auf der Technik der sogenannten Neuen Klasse und einer neuen Designsprache basieren. Damit will BMW seine gesamte Palette in kurzer Zeit modernisieren und sich gegen die wachsende Konkurrenz behaupten. Für Kunden bedeutet die Offensive eine deutlich größere Auswahl – vom Elektroauto über den klassischen Verbrenner bis zum Hybrid. Auch das Feld möglicher BMW Leasing Angebote dürfte sich im Zuge der vielen Neuvorstellungen spürbar verbreitern.
40 Modelle mit Neue-Klasse-Technik
Kern der Strategie ist die Neue Klasse, BMWs neue technologische Grundlage für kommende Fahrzeuggenerationen. Konzernchef Oliver Zipse fasst das Vorhaben so zusammen: Bis 2027 bringe man weltweit 40 neue und überarbeitete Modelle mit den Technologien der Neuen Klasse und der neuen Designsprache auf die Straße. Wichtig zur Einordnung: Es handelt sich nicht um 40 völlig neue Baureihen, sondern um eine Mischung aus echten Neuheiten und gründlich überarbeiteten Modellen. Gemeinsam ist ihnen die neue Elektronik-, Software- und Designbasis, die BMW schrittweise über die gesamte Flotte ausrollt.
Der iX3 macht den Anfang
Den Auftakt der Offensive bildet der neue iX3, das erste Serienmodell auf Basis der Neuen Klasse. Das Elektro-SUV wurde bereits vorgestellt und ist bestellbar; es bietet eine WLTP-Reichweite von über 800 Kilometern und eine Ladeleistung von bis zu 400 kW. Als Nächstes folgt die neue Elektro-Limousine i3, deren Produktion in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen soll und die die neue Plattform in das für BMW besonders wichtige Kernsegment der Mittelklasse bringt. Beide Modelle markieren den Beginn einer breiten Welle, die in den kommenden Jahren nahezu alle Baureihen erfassen wird.
Technologieoffen statt nur elektrisch
Anders als manche Wettbewerber setzt BMW nicht ausschließlich auf den Elektroantrieb, sondern verfolgt einen technologieoffenen Ansatz. Die Neue Klasse ist zwar für die Elektromobilität optimiert, ihre Technologien fließen aber auch in Modelle mit Verbrennungsmotor und Hybridantrieb ein. So sollen etwa auch der 7er und der X5 von den neuen Systemen profitieren. Zudem passt BMW seine Fahrzeuge stärker an regionale Märkte an, insbesondere an China, und bindet dort lokale Technologiepartner ein. Diese Strategie erlaubt es dem Konzern, unterschiedliche Kundenbedürfnisse parallel zu bedienen, statt sich auf eine einzige Antriebsart festzulegen.
Hintergrund der Offensive
Die Modelloffensive fällt in eine wirtschaftlich herausfordernde Phase. Die Entwicklung der Neuen Klasse verschlang zuletzt hohe Investitionen, die auf die Ergebnisse drückten; zugleich hat BMW einen umfangreichen Sparkurs eingeleitet. Mit dem breiten Produktangebot will der Konzern nun die Früchte dieser Investitionen ernten und seine Position im Wettbewerb festigen. Übergeordnet verfolgt BMW auch ökologische Ziele: Bis 2030 sollen über den Lebenszyklus der Fahrzeuge rund 40 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden. Die Offensive ist damit sowohl eine Antwort auf den Marktdruck als auch ein Baustein der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie.
Bedeutung fürs Leasing
Für Interessenten hat eine derart breite Modellpalette handfeste Vorteile. Je mehr Varianten zur Auswahl stehen, desto größer ist die Chance, ein Fahrzeug zu finden, das genau zum eigenen Bedarf passt – ob sparsamer Verbrenner, Plug-in-Hybrid oder vollelektrisches Modell wie der iX3. Beim Vergleich verschiedener BMW Angebote lohnt sich der Blick auf die jeweilige Technikgeneration, da neue Modelle oft in puncto Reichweite, Ladeleistung und Software deutlich zulegen. Wer die passenden Leasing Deals sucht, sollte neben der monatlichen Rate auch Laufzeit, Inklusivkilometer und Ausstattung berücksichtigen. Gerade in einer Phase, in der ein Hersteller viele Modelle gleichzeitig erneuert, kann es sich lohnen, Angebote in Ruhe zu vergleichen – und dabei sowohl auslaufende als auch brandneue Baureihen im Blick zu behalten.