Volvo: Warnung vor Gefahren hinter der Kurve
Volvo baut seine vernetzten Sicherheitsfunktionen aus und lässt seine Autos gewissermaßen um die Ecke sehen. Per Software-Update erhalten die Elektromodelle EX60, EX90 und ES90 4 neue Warnfunktionen, die vor Gefahren jenseits der eigenen Sichtlinie warnen. Möglich macht das ein cloudbasierter Datenaustausch zwischen vernetzten Fahrzeugen. Der Clou: Die Warnung erreicht den Fahrer schon, bevor die Gefahr überhaupt sichtbar ist – etwa hinter einer engen Kurve, einer Kuppe oder bei schlechtem Wetter. Das Update wird per Funk aufgespielt, ein Werkstattbesuch ist nicht nötig.
Diese 4 Gefahren werden gemeldet
Konkret warnt das System künftig vor großen Tieren auf oder neben der Fahrbahn, vor ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern an Schnellstraßen, vor Baustellen sowie vor Unfällen weiter vorne auf der Strecke. Alle 4 Meldungen zielen darauf ab, den Fahrer frühzeitig auf eine Situation vorzubereiten, die er selbst noch nicht erkennen kann. Gerade bei eingeschränkter Sicht kann dieser Zeitvorsprung entscheidend sein, um rechtzeitig das Tempo zu drosseln oder die Aufmerksamkeit zu erhöhen.
So funktioniert die Technik
Hinter der Funktion steckt keine Kamera, die tatsächlich um die Ecke blickt, sondern ein vernetztes Warnsystem. Erkennt ein Fahrzeug eine Gefahr, übermittelt es die Information in die Cloud und von dort an andere vernetzte Autos in der Nähe. Grundlage ist das europäische Datenökosystem „Data for Road Safety", über das die Warnungen sogar herstellerübergreifend und von nationalen Verkehrsleitzentralen weitergegeben werden. So entsteht ein kollektives Frühwarnnetz, in dem jedes teilnehmende Auto zugleich Sender und Empfänger von Gefahrenmeldungen ist.
Seit Jahren im Einsatz
Neu ist das Grundprinzip nicht: Volvo betreibt dieses vernetzte Sicherheitskonzept bereits seit 2016. Bislang warnte es unter anderem vor glatter Fahrbahn und vor Fahrzeugen mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Inzwischen sind nach Herstellerangaben mehr als 1 Million Volvo mit aktivierten vernetzten Sicherheitssystemen unterwegs. Je mehr Fahrzeuge teilnehmen, desto dichter und zuverlässiger wird das Warnnetz – ein klassischer Netzwerkeffekt, von dem alle Beteiligten profitieren. Mit den 4 zusätzlichen Warnungen wird das System nun spürbar erweitert.
Auch besserer Klang an Bord
Das Update bringt nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch mehr Unterhaltung. Parallel erhalten die betroffenen Modelle Spatial Audio über Apple CarPlay mit Unterstützung von Dolby Atmos. Seine volle Wirkung entfaltet der räumliche Klang vor allem in Verbindung mit dem optionalen Soundsystem von Bowers & Wilkins, das über 25 Lautsprecher verfügt. Damit zeigt Volvo, wie moderne Fahrzeuge per Over-the-Air-Update über die gesamte Nutzungsdauer hinweg nachträglich aufgewertet werden können – bei Sicherheit wie Komfort.
Bedeutung fürs Leasing
Für Interessenten sind nachträgliche Software-Updates ein echter Mehrwert, denn sie halten das Fahrzeug technisch aktuell, ohne dass ein neues Auto nötig wäre. Das ist gerade beim Leasing interessant, weil der Wagen so über die Vertragslaufzeit hinweg an Funktionalität gewinnen kann. Sicherheitsfeatures wie die vernetzten Warnungen können zudem das Unfallrisiko senken, was sich langfristig auch positiv auf die Unterhaltskosten auswirken kann. Beim Vergleich verschiedener Volvo Angebote lohnt sich der Blick auf die serienmäßige Ausstattung und die Update-Fähigkeit des Modells. Wer die passenden Leasing Deals sucht, sollte neben der monatlichen Rate auch Laufzeit, Inklusivkilometer und den Umfang der Assistenzsysteme berücksichtigen.

