Omoda gehört zum chinesischen Chery-Konzern und wurde als Exportmarke aufgebaut, die außerhalb des Heimatmarktes antritt. Das Programm besteht aus SUV, die mit Vollhybrid-, Plug-in-Hybrid- oder Elektroantrieb fahren. In Deutschland teilt sich Omoda den Marktauftritt mit der Schwestermarke Jaecoo, sodass Handel, Werkstattnetz und Ersatzteilversorgung gemeinsam entstehen. Die Palette bleibt schmal und ist nach Fahrzeuggröße statt nach Antriebsart gegliedert.
Chery-Konzern und Markenaufbau
Muttergesellschaft ist die Chery Automobile Co. mit Sitz in Wuhu in der ostchinesischen Provinz Anhui, gegründet im Jahr 1997. Der Konzern führt mehrere Marken nebeneinander und trennt Heimatmarkt und Export deutlich voneinander. Der Markenname Omoda wurde 2022 eingeführt und steht im Verbund für die stärker gestalterisch geprägte Linie; Jaecoo kam als zweite Exportmarke hinzu und bedient kantigere Geländewagenformen. Beide Marken werden international gemeinsam vermarktet und treten in Europa unter einem Doppelauftritt auf, der Vertrieb, Service und Ersatzteillogistik zusammenfasst. Ein Teil der für Europa bestimmten Fahrzeuge entsteht in Spanien: Chery kooperiert dort mit dem Hersteller Ebro und nutzt ein früheres Nissan-Werk in der Nähe von Barcelona. Den deutschen Markt betreut mit der Omoda & Jaecoo Deutschland GmbH eine eigene Importgesellschaft, die das Handelsnetz schrittweise aufbaut. In Deutschland begann der Verkauf später als in anderen westeuropäischen Ländern, in denen die Marke zuerst startete.
Auftritt im deutschen Handel
Omoda tritt hierzulande ohne gewachsene Kundschaft an und arbeitet deshalb mit klar umrissenen Argumenten. Dazu gehören ein hoher Ausstattungsumfang bereits im Einstieg, eine überschaubare Zahl an Ausstattungslinien und eine Herstellergarantie über sieben Jahre, für die Antriebsbatterie über acht Jahre; beide Fristen sind zusätzlich an eine Laufleistungsgrenze gebunden. Statt eines Agenturmodells setzt der Importeur auf klassische Vertragshändler, die das Fahrzeug ausliefern und den Service übernehmen. Das Handelsnetz fällt regional unterschiedlich dicht aus; welcher Vertragsbetrieb am nächsten liegt, zeigt die Händlersuche des Importeurs. Beim Blick auf die Omoda Leasing Angebote zählt die Anfahrt zur nächsten Vertragswerkstatt daher ebenso wie die monatliche Rate.
Antriebe und Bedienkonzept
Technisch stützt sich die Marke auf eine Antriebsfamilie des Konzerns, die unter der Bezeichnung Super Hybrid System geführt wird. Dazu zählen ein selbstladender Vollhybrid, der ohne Ladestecker auskommt, und ein Plug-in-Hybrid mit extern ladbarer Batterie; daneben steht ein rein batterieelektrischer Antrieb im Programm. Verbrennungsmotor und Elektromaschine arbeiten über ein eigens für den Hybridbetrieb ausgelegtes Getriebe zusammen. Im Innenraum fällt die Ausrichtung auf große, nebeneinander angeordnete Bildschirme auf, über die Infotainment und Fahrzeugeinstellungen laufen; klassische Schalter bleiben die Ausnahme. Zum Serienumfang zählen Assistenzsysteme wie Spurhaltefunktionen, Tempolimit-Erinnerung, Kollisionswarner und ein Hinweis beim Öffnen der Türen. Die elektrische Version des Kompaktmodells wurde von Euro NCAP mit fünf Sternen bewertet.
Die zwei Baureihen im Programm
Das deutsche Programm ist zweiteilig aufgebaut und deckt zwei Fahrzeuggrößen ab:
- Omoda 5: Kompakt-SUV mit Frontantrieb, wahlweise mit selbstladendem Hybridantrieb oder mit Batterie und Elektromotor
- Omoda 9: größeres SUV und Spitzenmodell der Marke, ausgelegt als Plug-in-Hybrid mit zwei Elektromaschinen und Allradantrieb
Aus dem internationalen Programm des Konzerns stammen weitere Baureihen; welche davon in Deutschland geführt werden, hält die Modellübersicht der Importgesellschaft fest. Der kalkulierte Restwert am Vertragsende bleibt dabei die zentrale Stellschraube jedes Leasingvertrags: Er wird von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich angesetzt und schlägt sich unmittelbar in der Höhe der Monatsrate nieder.
Was den Leasingvergleich bestimmt
Angebote auf einen Nenner bringt der Leasingfaktor, also die monatliche Rate im Verhältnis zum Bruttolistenpreis. Dieser Wert macht Fahrzeuge unterschiedlicher Preisklassen gegeneinander lesbar, setzt aber voraus, dass Laufzeit, Freikilometer und Sonderzahlung ebenfalls nebeneinandergestellt werden. Weil die Marke Modelle mit Stecker und ohne Stecker führt, lohnt der getrennte Blick: Bei der elektrischen Variante lässt sich die THG-Quote jährlich abrechnen, beim selbstladenden Hybrid entfällt der Aufwand für eine Wallbox. Hinzuzurechnen sind Überführung, Zulassung und je nach Vertrag ein Wartungspaket. Gewerbliche Interessenten rechnen mit Nettoraten, private mit Bruttoraten, weshalb sich nur gleichartige Konditionen sinnvoll gegenüberstellen lassen. Wer viel Langstrecke fährt, prüft die Freikilometer und die Kosten je Mehrkilometer genauer als die Grundrate. Nach diesen Größen geordnet, ergeben die Omoda Leasing Angebote ein sachliches Bild.