Dacia

Dacia Spring: Schnellladen und unter 20.000€

Veröffentlicht am 17.09.2026
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Dacia Spring: Schnellladen und unter 20.000€
Symbolbild

Dacia bleibt seiner Rolle als Preisbrecher treu: Die neue, zweite Generation des Elektro-Kleinwagens Spring startet zu einem Einstiegspreis von 17.900€ (Listenpreis, Stand September 2026). Die eigentliche Nachricht steckt aber im Detail: Selbst mit der optionalen Gleichstrom-Ladefunktion bleibt der Spring unter 20.000€. Damit positioniert sich das Modell klar als eines der günstigsten Elektroautos auf dem Markt. Bestellt werden kann der Wagen seit September 2026, die ersten Auslieferungen sind kurz vor Jahresende geplant.

Preise und die DC-Ladeoption

Das Preisgefüge ist übersichtlich. Die Basisversion Expression kostet 17.900€, die besser ausgestattete Journey-Variante liegt bei 19.400€. Wichtig für alle, die auch mal längere Strecken fahren: Das Power-Paket mit Gleichstromladen (DC) kostet nur 500€ Aufpreis. Damit lädt der Spring an der Schnellladesäule mit bis zu 50 kW und ist in rund 30 Minuten von 10 auf 80% geladen. Selbst mit diesem Paket bleibt die Journey-Variante unter der psychologisch wichtigen Marke von 20.000€. Serienmäßig lädt der Wagen mit 6,6 kW Wechselstrom, optional sind 11 kW samt der Möglichkeit, externe Geräte über die Fahrzeugbatterie zu versorgen.

Technik und Reichweite

Der Spring bleibt ein bewusst einfaches Stadtauto. Die Batterie speichert 27,5 kWh netto in LFP-Technik, was nach WLTP eine Reichweite von 250 km ermöglicht. Der Verbrauch liegt bei sparsamen 12,7 kWh je 100 km. Angetrieben wird der Kleinwagen von einem 60 kW starken Motor an der Vorderachse mit 175 Nm Drehmoment. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert 12,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h. Das sind keine sportlichen Werte, für den Einsatz in der Stadt und im Umland reichen sie aber aus. Der Spring will kein Langstreckenauto sein, sondern ein bezahlbarer Einstieg in die Elektromobilität. Mit der optionalen Schnellladefunktion wird aber auch der gelegentliche Ausflug über Land praktikabler, ohne dass lange Standzeiten anfallen.

Neue Plattform, neuer Produktionsort

Unter dem Blech hat sich mehr getan, als der günstige Preis vermuten lässt. Der neue Spring steht auf der RG-EV-Plattform, die er sich mit dem elektrischen Renault Twingo teilt. Bemerkenswert ist zudem der Wechsel des Produktionsstandorts: Wurde der Spring bisher in China gebaut, läuft die neue Generation in Slowenien vom Band. Damit rückt die Fertigung nach Europa, was mit Blick auf Handelszölle und Lieferwege von Vorteil sein kann. Für Dacia ist der niedrige Preis trotz europäischer Produktion ein Balanceakt, der zeigt, wie konsequent die Marke auf Kostenkontrolle setzt.

Was sich geändert hat

Gegenüber dem Vorgänger ist der Spring gewachsen. Mit 3,85 Metern Länge misst er 15 Zentimeter mehr, in der Breite legt er um 18 Zentimeter auf 1,74 Meter zu. Das Gewicht liegt bei rund 1,2 Tonnen, was im Vergleich zu vielen anderen Elektroautos weiterhin niedrig ist. Der Kofferraum fasst 337 Liter und lässt sich auf 1.283 Liter erweitern, dazu kommt ein optionaler Frunk mit 18 Litern unter der Fronthaube. Bei der Ausstattung bietet schon die Basis Expression eine manuelle Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorne, Parksensoren hinten und ein digitales Kombiinstrument. Die Journey ergänzt unter anderem eine Rückfahrkamera, einen 10,1-Zoll-Touchscreen mit Navigation sowie die Smartphone-Anbindung.

Einordnung

Der neue Spring trifft einen wunden Punkt des Marktes, denn bezahlbare Elektroautos sind weiterhin selten. Mit einem Einstiegspreis unter 18.000€ und einer erschwinglichen Schnelllade-Option zeigt Dacia, dass günstige Elektromobilität möglich ist, wenn man beim Ausstattungsumfang Maß hält. Die Reichweite von 250 km ist kein Spitzenwert, für den städtischen Alltag aber ausreichend. Interessant ist der Spring vor allem für Zweitwagen, Pendler und alle, die ein einfaches, sparsames Fahrzeug suchen. Ob der niedrige Preis dauerhaft gehalten werden kann, hängt auch von Rohstoffkosten und Wechselkursen ab. Als Angebot in einem sonst teuren Segment ist der Spring jedoch ein wichtiger Baustein.

Bedeutung fürs Leasing

Gerade im unteren Preissegment spielt das Leasing eine große Rolle, weil viele Kunden ein günstiges Elektroauto lieber mit überschaubarer Monatsrate fahren. Wer Dacia Angebote oder allgemein Leasing Angebote für ein kleines Elektroauto prüft, findet im Spring einen der preiswertesten Einstiege. Da Leasingraten stark vom Anschaffungspreis abhängen, kann ein niedriger Listenpreis auch attraktive Monatsraten ermöglichen. Wer die Schnelllade-Option wählt, macht den Wagen zudem flexibler, ohne die Grenze von 20.000€ zu überschreiten. Bei der Auswahl konkreter Leasing Deals lohnt der Vergleich der beiden Varianten, denn die Journey bietet für einen moderaten Aufpreis spürbar mehr Komfort. Für preisbewusste Interessenten ist der Spring damit eine der interessantesten Optionen im aktuellen Angebot.

Quelle: electrive

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