Jeep Cherokee Leasing Angebote
Der Jeep Cherokee gehört zu den ältesten Modellbezeichnungen der Marke und stand über Jahrzehnte für das mittelgroße SUV im Programm. In Europa prägte zunächst der kantige XJ das Bild, zuletzt die zwischen 2013 und 2023 gebaute Generation KL mit selbsttragender Karosserie. Angeboten wurden Vierzylinder-Benziner, Turbodiesel und ein V6. Die Jeep Cherokee Leasing Angebote lassen sich nach Rate, Laufzeit und Leasingfaktor vergleichen.
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Alle Jeep-Angebote ansehen →Der Cherokee ist eine der traditionsreichsten Bezeichnungen der Marke und bezeichnete über mehrere Jahrzehnte hinweg das mittelgroße Modell zwischen Wrangler und Grand Cherokee. In Europa wurde die Baureihe unter diesem Namen geführt, während einzelne Generationen in Nordamerika zeitweise anders hießen.
Einordnung der Baureihe
Bekannt wurde der Cherokee vor allem durch den 1984 eingeführten XJ, der als einer der ersten kompakten Geländewagen mit selbsttragender Karosserie gilt und dessen kantige Form bis heute in der Markengestaltung nachwirkt. Es folgten Generationen mit runderen Formen, bevor die 2013 vorgestellte Baureihe KL bis Anfang 2023 gebaut wurde. Diese Generation war technisch eng mit Kompaktmodellen des Konzerns verwandt, erhielt aber eigene Allradsysteme und eine geländeorientierte Ausführung. Nach dem Auslaufen der KL blieb die Bezeichnung im europäischen Neuwagenangebot unbesetzt; eine später für Nordamerika eingeführte Nachfolgegeneration wurde für den deutschen Markt nicht vorgesehen, weil sie sich in Format und Ausrichtung zu stark mit dem Compass überschneidet. Im Gebrauchtmarkt bleibt der Cherokee dagegen präsent und deckt dort die Lücke zwischen Compass und Grand Cherokee ab.
Karosserie und Format
Die zuletzt in Deutschland angebotene Generation ist ein fünftüriges SUV von rund 4,6 Metern Länge mit fünf Sitzplätzen. Auffällig war zunächst die geteilte Frontpartie mit schmalen Tagfahrlichtern über den eigentlichen Scheinwerfern, die im Zuge einer Modellpflege durch eine konventionellere Lösung ersetzt wurde. Die Karosserie fällt vergleichsweise flach aus, die Fensterflächen sind moderat geschnitten. Geländeorientierte Ausführungen mit dem Zusatz Trailhawk erkennt man an höher gelegtem Aufbau, veränderten Stoßfängern für bessere Böschungswinkel, roten Abschlepphaken und einem Unterfahrschutz. Der Innenraum war vergleichsweise hochwertig ausgekleidet und bot bereits früh ein Infotainmentsystem mit Touchscreen sowie eine über weite Bereiche physisch bedienbare Klimaanlage. Die Karosserie fiel im Vergleich zu den kastigen Vorgängern windschlüpfiger aus, was dem Verbrauch und dem Geräuschniveau auf der Autobahn zugutekam, im Gegenzug aber die Raumausnutzung im Fond etwas einschränkte.
Antriebsvarianten
Für den europäischen Markt standen zunächst Turbodiesel im Mittelpunkt, kombiniert mit Schaltgetriebe oder einer Neunstufenautomatik. Ergänzend gab es Vierzylinder-Benziner, darunter eine aufgeladene Variante, sowie einen Sechszylinder-Saugmotor. Beim Allradantrieb unterschied Jeep mehrere Ausbaustufen: eine einfache, automatisch zuschaltende Version, eine Ausführung mit Geländeuntersetzung und eine dritte mit zusätzlich sperrbarem Hinterachsdifferenzial, die der Trailhawk-Version vorbehalten war. Ein Drehregler mit Fahrprogrammen für Schnee, Sand, Schlamm und Fels stimmte Motorkennfeld, Getriebe und Kraftverteilung ab. Später entfielen die Dieselmotoren aus dem europäischen Angebot, sodass in den letzten Baujahren der aufgeladene Vierzylinder-Benziner die Rolle des Standardantriebs übernahm. Elektrifizierte Varianten kamen für diese Generation in Europa nicht mehr auf den Markt, weshalb der Cherokee im Gebrauchtangebot fast ausschließlich mit konventionellen Antrieben zu finden ist.
Platzangebot und Alltag
Der Cherokee bot fünf Personen ordentlichen Platz, wobei die längs verschiebbare Rückbank eine Abwägung zwischen Beinfreiheit und Kofferraumvolumen zuließ. Die Lehnen ließen sich geteilt umklappen und ergaben eine nahezu ebene Ladefläche. Das Gepäckabteil lag im Klassenschnitt, die Ladekante vergleichsweise niedrig. Zur Alltagstauglichkeit trugen eine gut ablesbare Instrumentierung, eine bequeme Sitzposition und ein solides Geräuschniveau auf der Autobahn bei. Typische Einsatzzwecke waren Familienfahrten, längere Reisen mit Gepäck sowie der Winterbetrieb; die Trailhawk-Version erweiterte das Spektrum um Fahrten auf unbefestigten Wegen und im leichten Gelände. Die Anhängelast erlaubte in den stärkeren Motorisierungen den Betrieb mit Wohnwagen oder Pferdeanhänger, während die Frontantriebsversionen eher auf sparsamen Straßeneinsatz ausgelegt waren.
Leasing des Cherokee
Weil die Baureihe in Deutschland nicht mehr neu angeboten wird, verlagert sich das Leasing auf junge Gebrauchte und Bestandsfahrzeuge. Dort gelten andere Spielregeln als beim Neuwagenleasing: Die Rate hängt stärker von Alter, Laufleistung und Zustand des einzelnen Fahrzeugs ab, und die Restwertkalkulation fällt vorsichtiger aus. Relevant ist die Frage, wie lange die Herstellergarantie noch läuft und ob eine Anschlussgarantie im Vertrag enthalten ist. Bei den Dieselmotoren lohnt ein Blick auf Abgasnorm und mögliche Einfahrbeschränkungen in Umweltzonen, bei den Automatikgetrieben auf einen lückenlosen Wartungsnachweis. Der Leasingfaktor bleibt auch hier ein brauchbarer Maßstab, sollte aber immer mit vergleichbarem Fahrzeugalter und gleicher Laufzeit gegenübergestellt werden.