Leasing

Ferrari Roma Leasing Angebote

Der Roma erschien 2019 als zweitüriges Coupé mit Frontmittelmotor, vier Sitzplätzen in 2+2-Anordnung und bewusst zurückhaltender Linienführung; 2023 kam der Roma Spider mit Stoffverdeck hinzu. Die Baureihe bildete den Einstieg in das Programm und richtete sich an Halter, die längere Strecken zurücklegen. Die Ferrari Roma Leasing Angebote betreffen überwiegend gebrauchte Fahrzeuge; zum Vergleich dienen Rate, Laufzeit und Leasingfaktor.

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Der Roma trat 2019 an die Stelle des Portofino als Einstiegsbaureihe, verfolgte gestalterisch aber eine andere Linie: glatte Flächen, ein schmaler Kühlergrill mit Lochblende, keine ausgestellten Kanten. Verkauft wurde zunächst das geschlossene Coupé, ab 2023 ergänzt um einen Spider mit textilem Verdeck – eine Bauart, die es bei der Marke lange nicht gegeben hatte. Als Nachfolger übernahm später der Amalfi diese Position im Programm.

Aufbau und Proportionen

Der Wagen misst gut 4,65 Meter in der Länge, etwa 1,97 Meter in der Breite und knapp 1,30 Meter in der Höhe, der Radstand liegt bei rund 2,67 Meter. Die Silhouette folgt dem klassischen Grand-Tourer-Schema mit langer Haube, weit zurückgesetzter Fahrgastzelle und flach auslaufendem Heck. Der Motor sitzt vor der Fahrgastzelle, aber hinter der Vorderachse, das Getriebe an der Hinterachse; daraus ergibt sich eine ausgewogene Lastverteilung. Die Karosserie besteht aus Aluminium, ein Großteil der Bauteile wurde für diese Baureihe neu ausgelegt. Ein im Heck versenkter Spoiler stellt sich abhängig von Tempo und Fahrsituation in mehreren Stufen auf. Beim Spider verschwindet das Stoffdach unter einer Klappe hinter den Fondsitzen; ein Windschott lässt sich hinter den Vordersitzen aufstellen.

Motorisierung

Angetrieben wird die Baureihe von einem Achtzylinder in V-Bauweise mit zwei Turboladern, die im Zylinderwinkel liegen. Die Kraft geht über ein Doppelkupplungsgetriebe mit acht Fahrstufen an die Hinterachse; dieses Getriebe war beim Erscheinen des Coupés eine Neuentwicklung und ersetzte die zuvor verwendete Einheit mit sieben Stufen. Eine elektrische Unterstützung des Antriebs gibt es nicht, der Wagen fährt ausschließlich mit Verbrennungsmotor. Über den Drehschalter am Lenkrad lassen sich mehrere Abstimmungen für Motor, Getriebe, Dämpfer und Regelsysteme abrufen, darunter eine besonders komfortable Stufe für nasse Fahrbahn. Auf Wunsch kamen Keramikbremsen und ein straffer abgestimmtes Fahrwerk in den Wagen.

Raumangebot und Reisetauglichkeit

Anders als die Mittelmotormodelle bietet der Roma zwei zusätzliche Plätze hinter den Vordersitzen. Diese eignen sich für Kinder oder für kurze Strecken, bei umgelegten Lehnen entsteht eine durchgehende Ablagefläche. Der Kofferraum hinter der Fahrgastzelle nimmt Reisegepäck für zwei Personen auf und ist über eine flache Klappe zugänglich. Damit lässt sich die Baureihe eher als Reisewagen nutzen als die zweisitzigen Modelle des Hauses. Im Cockpit verteilen sich die Anzeigen auf ein digitales Instrument, einen hochkant stehenden Bildschirm in der Mittelkonsole und eine eigene Anzeige vor dem Beifahrersitz. Die Bedienung erfolgt überwiegend über berührungsempfindliche Flächen, was Eingewöhnung verlangt. Der Spider verliert gegenüber dem Coupé etwas Kofferraumvolumen, behält die Rücksitze aber bei.

Typische Einsatzzwecke

Die Auslegung passt zu längeren Fahrten über Landstraßen und Autobahnen: lange Übersetzung, gedämmte Fahrgastzelle, ein brauchbarer Kofferraum und zwei zusätzliche Plätze für Gepäck oder Kinder. Als Fahrzeug für den täglichen Arbeitsweg wird ein Roma seltener bewegt, obwohl die Abmessungen im Stadtverkehr beherrschbar bleiben. Häufiger dient der Wagen als Zweitfahrzeug für Wochenenden, Reisen zu zweit und Fahrten zu Veranstaltungen. Der Spider erweitert dieses Profil um offenes Fahren im Sommerhalbjahr, wobei das Stoffdach auch während langsamer Fahrt bewegt werden kann. Auf abgesperrten Kursen kommt die Baureihe seltener zum Einsatz als die Mittelmotormodelle des Hauses. Lange Standzeiten belasten dabei vor allem Reifen und Starterbatterie, die bei einem selten bewegten Fahrzeug früher ersetzt werden müssen. Ein Fahrzeug, das über Monate unbewegt in einer Garage steht, verlangt vor der Übernahme eine gründlichere Durchsicht als ein regelmäßig gefahrenes Exemplar – ein Punkt, der bei der Auswahl unter mehreren Angeboten schwerer wiegt als kleine Unterschiede in der Monatsrate.

Leasing des Ferrari Roma

Da die Baureihe ausgelaufen ist, stammen Offerten fast ausschließlich aus Beständen des Handels: Vorführwagen, Rückläufer und junge Gebrauchte. Bei solchen Fahrzeugen bestimmt der angesetzte Restwert die Rate stärker als jede Rabattaktion. Für den Vergleich empfiehlt sich der Leasingfaktor, ergänzt um die Prüfung von Laufzeit, Jahresfahrleistung und Sonderzahlung. Bei offenen Varianten lohnt ein Blick auf den Zustand des Verdecks und die Regelung im Rückgabeprotokoll, da Textildächer anders bewertet werden als Metalldächer. Wer den Wagen als Reisefahrzeug einsetzen möchte, sollte die Fahrleistungsstufe nicht zu knapp wählen, weil Nachzahlungen für Mehrkilometer in dieser Fahrzeugklasse spürbar ausfallen.