Ferrari Portofino Leasing Angebote
Der Portofino kam 2017 als Einstiegsmodell mit Achtzylinder-Frontmittelmotor und versenkbarem Metalldach in den Handel und löste den California T ab; 2020 folgte die überarbeitete Fassung Portofino M mit geändertem Getriebe. Der Aufbau vereint offenes Fahren mit zwei Notsitzen im Fond. Die Ferrari Portofino Leasing Angebote stammen aus dem Gebrauchtbestand und werden nach Rate, Laufzeit und Leasingfaktor sortiert.
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Alle Ferrari-Angebote ansehen →Der Portofino übernahm 2017 die Rolle des Einstiegsmodells und trug den Namen eines Ortes an der ligurischen Küste. Konstruktiv folgte er dem Vorgänger California T mit Achtzylinder-Turbomotor vor der Fahrgastzelle, Getriebe an der Hinterachse und einem Klappdach aus Metall. 2020 überarbeitete Maranello die Baureihe zum Portofino M, der ein Getriebe mit acht Fahrstufen und einen zusätzlichen Fahrmodus erhielt. Mit dem Erscheinen des Roma Spider endete die Bauzeit.
Aufbau des Fahrzeugs
Die Karosserie ist rund 4,59 Meter lang, etwa 1,94 Meter breit und knapp 1,32 Meter hoch bei einem Radstand von gut 2,67 Meter. Charakteristisch ist das zweiteilige Metalldach, das sich in etwa einer Viertelminute öffnet und dabei auch während langsamer Fahrt bewegt werden kann. Geschlossen wirkt der Wagen wie ein Coupé mit durchgehender Dachlinie, geöffnet verschwindet das Dach unter einer Klappe vor dem Kofferraum. Die Frontpartie trägt schmale Scheinwerfer und große seitliche Lufteinlässe, das Heck läuft in zwei Doppelleuchten und einen Diffusor aus. Ein Windschott hinter den Vordersitzen mindert Verwirbelungen im Innenraum. Der Portofino M unterscheidet sich äußerlich vor allem an der geänderten Frontschürze und den Heckstoßfängern.
Antrieb und Abstimmung
Unter der Haube arbeitet ein Achtzylinder in V-Bauform mit zwei Turboladern im Zylinderwinkel. Die Kraft geht über ein Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse; beim Portofino M ersetzte eine Einheit mit acht Fahrstufen die zuvor verwendete mit sieben. Eine elektrische Antriebsunterstützung ist nicht vorgesehen. Zur Ausstattung zählen adaptive Dämpfer, ein elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial und eine Servolenkung mit direkter Übersetzung. Der Drehschalter am Lenkrad bietet mehrere Abstimmungen; beim M kam eine zusätzliche Stufe hinzu, in der die Fahrdynamikregelung später eingreift. Keramikbremsen gehörten zur Serienausstattung, die Auspuffanlage arbeitet mit Klappen.
Sitzplätze, Gepäck und Bedienung
Vorn sitzen zwei Personen in ausgeformten Schalen, dahinter befinden sich zwei kurze Notsitze, die für Kinder oder für zusätzliches Gepäck taugen. Bei geschlossenem Dach fasst das Kofferabteil Reisegepäck für zwei Personen; bei geöffnetem Dach schrumpft das Volumen deutlich, weil das Dachpaket Raum beansprucht. Eine Durchreiche zwischen Kofferraum und Fond erleichtert das Verstauen langer Gegenstände. Das Cockpit folgt der älteren Bedienlogik der Marke mit Drehzahlmesser in der Mitte, Bedienfeldern am Lenkrad und einem zentralen Bildschirm über der Mittelkonsole. Der Portofino M erhielt ein überarbeitetes Infotainment. Insgesamt lässt sich die Baureihe im Vergleich zu den Mittelmotormodellen als das alltagsnähere Fahrzeug beschreiben.
Wofür die Baureihe taugt
Ein Klappdach aus Metall verbindet zwei Nutzungsformen in einem Fahrzeug: geschlossen entspricht der Portofino einem Coupé mit ordentlicher Dämmung und brauchbarem Wetterschutz, geöffnet einem Cabriolet. Daraus ergibt sich ein breiteres Einsatzfeld als bei den Zweisitzern des Hauses. Übliche Verwendungen sind Reisen zu zweit, Wochenendfahrten und der Betrieb als Zweitwagen im Sommerhalbjahr; auch Fahrten mit Kindern auf den hinteren Plätzen kommen vor, allerdings nur auf kurzen Strecken. Für den Winterbetrieb spricht der geschlossene Aufbau, dagegen die geringe Bodenfreiheit und die breite Bereifung. Auf abgesperrten Kursen tritt die Baureihe selten an, da Gewicht und Dachmechanik einer solchen Nutzung entgegenstehen. In der Summe ergibt sich ein Fahrzeug, das eher auf Fahrkomfort und Vielseitigkeit ausgelegt ist als auf Rundenzeiten – ein Profil, das viele Gebrauchtfahrzeuge mit moderaten Laufleistungen und gepflegtem Zustand widerspiegelt.
Leasing eines Portofino
Angebote betreffen ausschließlich gebrauchte Fahrzeuge, da die Bauzeit beendet ist. Bei Gebrauchtwagenleasing hängt die Rate vom vereinbarten Restwert und vom Fahrzeugzustand ab; Wartungsnachweise, Reifenalter und der Zustand des Klappdachmechanismus spielen eine Rolle. Vor Vertragsschluss lohnt eine Probe des Dachs im geöffneten und geschlossenen Zustand, weil Reparaturen an der Mechanik aufwendig ausfallen können. Ob die Dachmechanik von einer Anschlussgarantie erfasst wird, gehört ebenfalls auf die Liste der Fragen. Für den Vergleich zwischen mehreren Offerten eignet sich der Leasingfaktor, ergänzt um die Prüfung von Sonderzahlung, Laufzeit und Jahresfahrleistung. Offene Fahrzeuge werden häufig nur im Sommerhalbjahr bewegt, weshalb niedrige Kilometerstufen meist ausreichen und die Monatsrate senken. Bei saisonaler Nutzung kann außerdem ein Saisonkennzeichen in Frage kommen, sofern der Leasinggeber dies zulässt.