Ferrari 812 Leasing Angebote
Der 812 Superfast erschien 2017 als Zweisitzer mit Zwölfzylinder-Saugmotor im Frontmittelbau und trat die Nachfolge des F12 berlinetta an; 2019 kam der offene 812 GTS mit Klappdach hinzu. Die Baureihe blieb bis zur Ablösung durch den 12Cilindri im Programm. Kennzeichnend sind Hinterachslenkung und ein hoch drehender Saugmotor. Die Ferrari 812 Leasing Angebote beziehen sich auf gebrauchte Exemplare; Laufzeit, Sonderzahlung und Leasingfaktor grenzen die Auswahl ein.
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Alle Ferrari-Angebote ansehen →Der 812 setzte ab 2017 die Reihe der zweisitzigen Zwölfzylinder mit Frontmittelmotor fort. Auf das geschlossene Coupé mit dem Zusatz Superfast folgte 2019 eine offene Variante mit versenkbarem Metalldach, die erstmals seit Jahrzehnten wieder einen Serien-Ferrari mit Zwölfzylinder und offenem Aufbau darstellte. Ergänzt wurde die Baureihe später um eine limitierte, straffer ausgelegte Ausbaustufe. Mit dem Erscheinen des 12Cilindri endete die Bauzeit.
Format und Karosserievarianten
Der Wagen misst rund 4,66 Meter in der Länge, etwa 1,97 Meter in der Breite und knapp 1,28 Meter in der Höhe, der Radstand beträgt gut 2,72 Meter. Die Grundform folgt dem Muster langer Vorderwagen, weit zurückgesetzte Kabine, kurzes Heck. Die Karosserie besteht aus Aluminium. Auffällig sind seitliche Luftauslässe hinter den Vorderrädern und ein sogenannter Aero-Bypass an der Frontpartie, bei dem Klappen abhängig von Tempo und Bremsdruck Luftströme umleiten und so den Abtrieb steuern. Beim GTS verschwindet das zweiteilige Metalldach in einem Fach hinter den Sitzen; ein kleines Heckfenster kann unabhängig davon abgesenkt werden. Die Heckpartie trägt vier runde Leuchten, ein durchgehendes Leuchtenband gibt es nicht.
Motorisierung und Fahrwerk
Angetrieben wird der 812 von einem Zwölfzylinder-Saugmotor in V-Anordnung mit Direkteinspritzung, der bis in hohe Drehzahlen ausgedreht wird. Eine Aufladung oder elektrische Unterstützung gibt es nicht. Das Doppelkupplungsgetriebe sitzt an der Hinterachse. Zum Fahrwerk gehören eine elektrische Servolenkung, adaptive Dämpfer und eine mitlenkende Hinterachse; letztere arbeitet mit einzeln geregelten Rädern und beeinflusst Einlenkverhalten und Stabilität getrennt voneinander. Die Fahrdynamikregelung greift über den Drehschalter am Lenkrad auf mehrere Abstimmungen zu, darunter eine Stufe, die Bremseingriffe an den Hinterrädern zur Stabilisierung nutzt. Keramikbremsen gehörten zur Ausstattung.
Innenraum und Reisetauglichkeit
Der Innenraum ist auf zwei Personen ausgelegt, hinter den Sitzen liegt eine Ablagefläche mit Gurten für Gepäckstücke. Das Kofferabteil unter der Heckklappe nimmt Reisegepäck für zwei Personen auf, beim GTS fällt es etwas kleiner aus. Die Instrumententafel folgt der älteren Bedienlogik der Marke mit einem großen analogen Rundinstrument in der Mitte und digitalen Anzeigen daneben; Tasten für Blinker, Licht und Scheibenwischer sitzen auf dem Lenkrad. Vor dem Beifahrer war eine eigene Anzeige bestellbar. Die Sitzposition liegt tief, die Sicht über die lange Haube verlangt Gewöhnung. Für Fernstrecken eignet sich der Wagen wegen des Kofferraums und der langen Übersetzung besser als die Mittelmotormodelle des Hauses.
Einsatzprofil
Die Auslegung eines Frontmittelmotor-Zweisitzers zielt auf zügige Fahrten über weite Strecken. Kofferraum, lange Getriebeübersetzung und eine vergleichsweise komfortable Dämpferabstimmung sprechen für Reisen zu zweit; die kurzen Wege im Stadtverkehr gehören dagegen nicht zu den Stärken, weil Übersicht und Wendekreis eingeschränkt sind. Der offene GTS erweitert das Profil um Fahrten bei gutem Wetter, ohne dass die Karosseriesteifigkeit spürbar leidet, da die Struktur von vornherein auf beide Aufbauten ausgelegt wurde. Auf abgesperrten Kursen tritt die Baureihe seltener an als die Mittelmotormodelle; dort spielen Gewichtsverteilung und Bremsenstandfestigkeit eine größere Rolle. In der Praxis führen viele Halter das Fahrzeug nur im Sommerhalbjahr, weshalb Gebrauchtwagen häufig niedrige Laufleistungen und lange Standzeiten aufweisen. Lange Standzeiten wirken sich vor allem auf Reifen, Bremsscheiben und Betriebsstoffe aus, was bei der Übernahme zu prüfen ist.
Worauf im Leasing zu achten ist
Da keine Neufahrzeuge mehr gebaut werden, betreffen Offerten gebrauchte Exemplare, häufig aus Erstverträgen zurückgelaufene Wagen oder Fahrzeuge aus dem Handelsbestand. Bei Gebrauchtwagenleasing bestimmt der Zustand die Kalkulation: Historie, Scheckheft, Reifenalter und der Zustand der Karbon- oder Lackflächen fließen in den Restwert ein. Sinnvoll ist es, die Angebote über den Leasingfaktor zu ordnen und dann Laufzeit, Sonderzahlung und Fahrleistung zu vergleichen. Weil der Saugmotor keine Aufladung nutzt und ohne elektrische Komponenten auskommt, entfallen Prüfumfänge für Speicher und Ladetechnik; dafür sind Inspektionsintervalle und Betriebsstoffe für einen Zwölfzylinder in der Kalkulation zu berücksichtigen. Ein Wartungspaket in der Rate kann die Kostenplanung über die Vertragslaufzeit vereinfachen. Ebenfalls zu klären ist, ob eine Anschlussgarantie besteht oder verlängert werden kann, da Reparaturen an einem Zwölfzylinder außerhalb der Gewährleistung erhebliche Beträge erreichen.