Leasing

Ferrari 12Cilindri Leasing Angebote

Der 12Cilindri kam 2024 als Nachfolger des 812 in den Handel und führt die Linie der Zweisitzer mit Zwölfzylinder-Saugmotor vor der Fahrgastzelle fort; kurz darauf folgte die offene Variante 12Cilindri Spider. Der Name benennt schlicht die Zylinderzahl. Die Gestaltung greift Motive der Berlinetta-Modelle der siebziger Jahre auf. Die Ferrari 12Cilindri Leasing Angebote gelten meist einem einzelnen Fahrzeug; Rate, Laufzeit und Leasingfaktor ordnen sie ein.

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Der 12Cilindri führt eine Bauart mit langer Tradition fort: ein zweisitziges Coupé mit großvolumigem Saugmotor vor der Fahrgastzelle und Antrieb über die Hinterräder. Vorgestellt 2024, löste die Baureihe den 812 ab. Neben dem geschlossenen Aufbau steht eine Spider-Version mit zweiteiligem Klappdach aus Metall zur Wahl. Beide teilen sich Antrieb, Fahrwerksauslegung und Innenraumkonzept.

Linienführung und Maße

Die Karosserie ist rund 4,73 Meter lang, etwa 2,02 Meter breit und knapp 1,29 Meter hoch, der Radstand beträgt gut 2,70 Meter. Prägend ist die schwarz abgesetzte Fläche über der Frontpartie, die Motorhaube und Scheinwerferzone optisch trennt – ein Motiv, das an Modelle der frühen siebziger Jahre erinnert. Die Flanke bleibt weitgehend glatt, das Heck endet in einer breiten, senkrechten Abschlussfläche mit vier Rückleuchten. Statt eines einzelnen großen Flügels arbeiten am Heck zwei bewegliche Klappen, die abhängig von Tempo und Fahrzustand ausfahren und den Abtrieb erhöhen, im Ruhezustand aber bündig in der Karosserie liegen. Beim Spider verschwindet das Dach in einem Fach über dem Motorraum, die Silhouette bleibt dabei nah am Coupé.

Motor und Kraftübertragung

Unter der langen Haube liegt ein Zwölfzylinder in V-Anordnung ohne Aufladung, der bis in hohe Drehzahlbereiche gefahren wird. Das Doppelkupplungsgetriebe sitzt an der Hinterachse, wodurch die Massen gleichmäßiger auf beide Achsen verteilt sind. Hybridtechnik gibt es in dieser Baureihe nicht. Eine Hinterachslenkung mit einzeln geregelten Rädern unterstützt das Einlenken und stabilisiert bei höherem Tempo. Über den Drehschalter am Lenkrad lassen sich mehrere Abstimmungen wählen, die Motorkennfeld, Schaltzeiten, Dämpfer und die Eingriffsschwelle der Fahrdynamikregelung gemeinsam verändern. Keramikbremsen gehören zur Serienausstattung dieser Fahrzeugklasse. Bemerkenswert ist die Entscheidung gegen jede Form der Aufladung: Der Motor bezieht die Luft über einen langen Ansaugweg, was die Gasannahme prägt und dem Fahrzeug ein anderes Ansprechverhalten gibt als den Turbomodellen des Hauses. Die Abgasanlage arbeitet mit Klappen, die je nach Fahrprogramm öffnen. Ergänzt wird das Fahrwerk durch adaptive Dämpfer, deren Kennlinie sich gemeinsam mit Motor und Getriebe verstellen lässt.

Sitzplätze, Gepäck und Bedienung

Der Innenraum ist auf zwei Personen ausgelegt; Notsitze im Fond gibt es anders als bei den Grand Tourern des Hauses nicht. Hinter den Lehnen bleibt eine Ablagefläche, das Gepäckabteil liegt unter der Heckklappe und nimmt Reisegepäck für zwei Personen auf, was für ein Fahrzeug dieser Bauart brauchbar ist. Ein Fach unter der vorderen Haube gibt es anders als bei den Mittelmotormodellen nicht, weil dort der Motor liegt. Das Cockpit folgt dem symmetrischen Aufbau mit je einer Anzeige für Fahrer und Beifahrer sowie einem zentralen Bildschirm. Bedient wird über eine Mischung aus Tasten und berührungsempfindlichen Flächen. Die Sitzposition liegt tief, die Haube ist lang und im Sichtfeld präsent, was das Rangieren in engen Parkhäusern erschwert; Kameras und eine anhebbare Vorderachse gleichen das teilweise aus. Für längere Etappen lassen sich Abstandsregelung und Spurhalteunterstützung hinzubestellen.

Nutzung in der Praxis

Fahrzeuge dieser Bauart werden meist als Reise- und Ausfahrtswagen bewegt, seltener im täglichen Pendelbetrieb. Die Kombination aus Kofferraum, zwei Sitzen und langer Übersetzung passt zu Fernstrecken; auf abgesperrten Kursen wird die Baureihe seltener eingesetzt als die Mittelmotormodelle. Ein Saugmotor mit hoher Nenndrehzahl verlangt zudem eine Fahrweise, die auf öffentlichen Straßen nur ausschnittweise abrufbar ist, was viele Halter zu Ausfahrten auf wenig befahrenen Strecken bewegt. Der Spider erweitert das Profil um offenes Fahren, verlangt aber Platz für das eingefahrene Dachpaket und reduziert das Gepäckvolumen. Im Winterbetrieb ist die Baureihe eingeschränkt nutzbar: geringe Bodenfreiheit, breite Bereifung und Hinterradantrieb sprechen gegen den Einsatz bei Schnee, auch wenn Winterreifen freigegeben sind. Im Leasing schlägt sich all das in niedrigen Kilometerstufen nieder.

Leasingaspekte

Weil Neufahrzeuge über Kontingente vergeben werden, betreffen Offerten fast ausschließlich Vorführwagen oder Fahrzeuge aus dem Handelsbestand. Zu vergleichen sind Monatsrate, Sonderzahlung und Laufzeit, wobei der Leasingfaktor eine schnelle Einordnung erlaubt. Ein Blick in die Vertragsbedingungen lohnt bei der Rückgabebewertung: Bei Fahrzeugen mit langer Frontpartie und niedriger Bugschürze sind Kratzer an der Unterkante häufig, und die Regelungen dazu unterscheiden sich je nach Leasinggeber erheblich. Der Spider bringt mit der Dachmechanik ein zusätzliches Bauteil in die Bewertung des Rückgabezustands ein.