Ferrari 488 Leasing Angebote
Der 488 GTB löste 2015 den 458 ab und brachte einen aufgeladenen Achtzylinder in die Mittelmotor-Baureihe zurück; kurz darauf erschien der offene 488 Spider, später eine geschärfte Ausbaustufe mit dem Zusatz Pista. Die Zahl im Namen folgt der Werkslogik aus Einzelhubraum und Zylinderzahl. Die Ferrari 488 Leasing Angebote betreffen ausschließlich gebrauchte Fahrzeuge; neben Rate, Laufzeit und Leasingfaktor zählt der Zustand des Einzelfahrzeugs.
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Alle Ferrari-Angebote ansehen →Mit dem 488 GTB begann 2015 bei den zweisitzigen Mittelmotormodellen der Wechsel vom Saugmotor zur Aufladung. Auf das Coupé folgte der 488 Spider mit zweiteiligem Metalldach, ab 2018 ergänzte eine leichter gebaute und straffer abgestimmte Ausbaustufe das Programm, die zusätzlich als offene Variante angeboten wurde. Nachfolger der Baureihe wurde der F8 Tributo.
Abmessungen und Formgebung
Die Karosserie misst rund 4,57 Meter in der Länge, etwa 1,95 Meter in der Breite und knapp 1,21 Meter in der Höhe, der Radstand liegt bei gut 2,65 Meter. Prägend sind große seitliche Lufteinlässe mit einem waagerechten Trennsteg, ein Motiv, das an einen Rennsportwagen der sechziger Jahre erinnert. Am Heck arbeitet ein Diffusor mit beweglichen Klappen, im hinteren Bereich der Motorabdeckung leitet ein Kanal Luft über die Abrisskante. Die Struktur besteht aus Aluminium in mehreren Legierungen. Die geschärfte Ausbaustufe unterscheidet sich durch eine geänderte Frontpartie mit S-förmigem Luftkanal, dünnere Verglasung, Karbonteile und eine andere Radauswahl. Beim Spider verschwindet das Dach in einem Fach über dem Motorraum.
Antriebstechnik
Der Achtzylinder in V-Anordnung sitzt hinter den Sitzen, arbeitet mit zwei Turboladern und wird über eine Trockensumpfschmierung mit Öl versorgt. Die Kraftübertragung übernimmt ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Fahrstufen, das ausschließlich die Hinterräder antreibt. Auf elektrische Antriebsunterstützung verzichtet die Baureihe vollständig. Zur Fahrwerkstechnik gehören adaptive Dämpfer, ein elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial und eine Bremsanlage mit Keramikscheiben. Der Drehschalter am Lenkrad ruft Abstimmungen für nasse Fahrbahn, Straße, Sport und Rennstrecke ab, dazu eine Stufe mit abgeschalteter Fahrdynamikregelung. In der geschärften Version kamen leichtere Bauteile, eine geänderte Abgasanlage und ein System hinzu, das dem Fahrer beim kontrollierten Driften Rückmeldung gibt.
Raumangebot und Betrieb
Der Innenraum ist auf zwei Personen zugeschnitten. Das Gepäckabteil unter der Fronthaube nimmt kleine Reisetaschen auf, hinter den Sitzlehnen bleibt eine flache Ablage. Für Wochenendfahrten zu zweit genügt das Volumen, für längere Reisen mit viel Gepäck nicht. Die Instrumententafel folgt dem Aufbau mit großem zentralem Drehzahlmesser und flankierenden Anzeigen; die wichtigsten Schalter sitzen auf dem Lenkrad, darunter Blinker und Wischer. Der Einstieg verlangt wegen der Schwellerbreite etwas Übung. Eine anhebbare Vorderachse ließ sich mitbestellen; fehlt sie, werden Tiefgaragenrampen und hohe Bordsteine zum Problem. Die Sicht nach hinten bleibt eingeschränkt, Kameras und Sensoren gleichen dies teilweise aus.
Verbreitete Einsatzzwecke
Zum Einsatzbild des 488 zählt der Betrieb auf abgesperrten Strecken, den Fahrertrainings und Markenveranstaltungen der Marke ermöglichen. Daneben dient ein solches Fahrzeug als Wochenend- und Ausfahrtswagen. Die geschärfte Ausbaustufe wurde ausdrücklich für den Streckenbetrieb ausgelegt und trägt eine Bereifung, die bei Nässe und niedrigen Temperaturen Zurückhaltung verlangt. Für Reisen taugt die Baureihe nur eingeschränkt, weil das Gepäckvolumen klein bleibt und der Geräuschpegel bei geöffneten Auspuffklappen hoch ausfällt. Im Winter wird der Wagen selten bewegt. Aus diesem Nutzungsbild folgt für die Bewertung eines Gebrauchtfahrzeugs eine einfache Regel: Nicht die Laufleistung allein zählt, sondern die Art der zurückgelegten Strecken. Ein Fahrzeug mit vielen Streckenkilometern zeigt anderen Verschleiß an Bremsen, Reifen und Fahrwerk als eines, das überwiegend auf Landstraßen bewegt wurde.
Leasing eines gebrauchten 488
Für diese Baureihe kommen ausschließlich Gebrauchtwagenverträge in Frage. Die Kalkulation stützt sich auf den Zustand des einzelnen Fahrzeugs: Laufleistung, Serviceintervalle, Reifenalter, Bremsenzustand und die Frage, ob das Auto überwiegend auf der Straße oder auf abgesperrten Kursen bewegt wurde. Ein lückenloser Wartungsnachweis wirkt sich auf den angesetzten Restwert und damit auf die Rate aus. Der Leasingfaktor ordnet unterschiedliche Offerten schnell ein, sagt allein aber nichts über Zustand und Ausstattung. Zu prüfen sind ferner die Höhe der Sonderzahlung, die Laufzeit und die Behandlung von Mehrkilometern. Wer den Wagen auf Rennstrecken einsetzen möchte, klärt vorab, ob der Vertrag solche Fahrten zulässt – manche Leasinggeber schließen den Betrieb auf abgesperrten Strecken ausdrücklich aus, und auch Versicherungsverträge enthalten dazu eigene Klauseln. Bei der geschärften Ausbaustufe kommen Karbonteile hinzu, deren Instandsetzung nach einem Schaden aufwendiger ausfällt als bei Blech- oder Kunststoffteilen.