Ferrari F8 Tributo Leasing Angebote
Der F8 Tributo erschien 2019 als Zweisitzer mit Achtzylinder-Turbomotor hinter den Sitzen und trat die Nachfolge des 488 GTB an; der offene F8 Spider folgte im selben Jahr. Der Namenszusatz verweist auf die Motorenreihe, die der Baureihe zugrunde liegt. Mit dem Erscheinen des 296 endete die Bauzeit. Über die Rate der Ferrari F8 Tributo Leasing Angebote entscheiden Erstzulassung, Laufleistung und der kalkulierte Restwert.
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Alle Ferrari-Angebote ansehen →Der F8 Tributo bildete ab 2019 den Abschluss einer Entwicklungslinie: Achtzylinder mit zwei Turboladern hinter den Sitzen, ohne elektrische Unterstützung. Die Baureihe folgte auf den 488 und übernahm Technik aus dessen geschärfter Ausbaustufe. Neben dem geschlossenen Coupé stand ein Spider mit zweiteiligem Klappdach aus Metall zur Wahl. Als Nachfolger rückte später der 296 mit Sechszylinder und Plug-in-Technik nach.
Karosserie und Aerodynamik
Der Wagen misst etwa 4,61 Meter in der Länge, rund 1,98 Meter in der Breite und knapp 1,21 Meter in der Höhe, der Radstand beträgt gut 2,65 Meter. Die Gestaltung greift Motive älterer Mittelmotormodelle auf, darunter eine Heckscheibe mit vier querlaufenden Lamellen, wie es bei einem Coupé der neunziger Jahre zu finden war. An der Frontpartie leitet ein S-förmiger Kanal Luft durch die Haube nach oben und erhöht den Abtrieb an der Vorderachse. Am Heck arbeitet ein Abrisskantenprofil, das ohne beweglichen Flügel auskommt. Die Karosserie besteht überwiegend aus Aluminium. Beim Spider fährt das Dach in ein Fach über dem Motorraum; die Silhouette bleibt dabei nah am geschlossenen Aufbau, ein Windschott lässt sich elektrisch verstellen. Vorder- und Hinterachse tragen unterschiedliche Radgrößen, was bei der Beschaffung von Ersatzreifen zu beachten ist.
Motor und Getriebe
Der Antrieb besteht aus einem Achtzylinder in V-Bauform mit zwei Turboladern und Trockensumpfschmierung. Die Kraftübertragung übernimmt ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Fahrstufen, angetrieben wird die Hinterachse. Elektrische Unterstützung gibt es nicht. Eine Besonderheit der Baureihe ist eine Regelung, die den Momentenaufbau abhängig vom eingelegten Gang steuert und so den Eindruck eines länger ansteigenden Drehmomentverlaufs erzeugt. Über den Drehschalter am Lenkrad lassen sich mehrere Abstimmungen abrufen; hinzu kam ein System, das den Schlupf an der Hinterachse regelt und dem Fahrer beim kontrollierten Übersteuern hilft. Keramikbremsen und adaptive Dämpfer gehörten zur Ausstattung.
Innenraum und praktische Seiten
Der Innenraum bietet zwei Sitzplätze. Hinter den Lehnen befindet sich eine schmale Ablage, das Gepäckabteil liegt unter der Fronthaube und nimmt Handgepäck auf. Für längere Reisen zu zweit ist der Stauraum knapp bemessen. Das Cockpit folgt der Bedienlogik mit zentralem Drehzahlmesser, Tasten am Lenkrad und einem kleinen Bildschirm rechts daneben; eine eigene Anzeige vor dem Beifahrer war bestellbar. Der Einstieg fällt wegen der breiten Schweller und der niedrigen Sitzposition sportlich aus. Die Rundumsicht ist nach vorn brauchbar, nach hinten eingeschränkt. Eine anhebbare Vorderachse gehörte zu den Bestelloptionen und erleichtert das Überfahren von Rampen und Bordsteinkanten.
Typische Verwendung
Als Zweisitzer mit Motor hinter der Fahrgastzelle ist der F8 Tributo auf zügiges Fahren ausgelegt und weniger auf Reisen mit Gepäck. Übliche Verwendungen sind Ausfahrten über Landstraßen, Fahrten zu Treffen und der Einsatz auf abgesperrten Kursen, für den die Bremsanlage und die Fahrdynamikregelung ausgelegt sind. Der Spider erweitert das Profil um offenes Fahren, ohne den Charakter des Fahrzeugs wesentlich zu verändern; das Metalldach schützt bei geschlossenem Zustand ähnlich gut wie ein festes Coupédach. Im Stadtverkehr fallen die Breite und der eingeschränkte Blick nach hinten auf, weshalb Kameras und eine anhebbare Vorderachse in der Praxis wichtig sind. Für den Winterbetrieb eignet sich die Baureihe nur eingeschränkt. Viele Fahrzeuge werden entsprechend saisonal bewegt und weisen niedrige Laufleistungen auf, was bei der Bewertung eines Gebrauchtwagens eher für als gegen das Auto spricht, sofern Wartungen trotzdem termingerecht erfolgten.
Hinweise für den Leasingvergleich
Weil die Bauzeit abgeschlossen ist, kommen nur gebrauchte Fahrzeuge in Betracht. Bei solchen Verträgen zählt neben der Monatsrate der kalkulierte Restwert, der bei Mittelmotormodellen dieser Klasse stark von Kilometerstand, Farbkombination und Ausstattungsdetails abhängt. Ein Vergleich über den Leasingfaktor schafft Übersicht, sofern für alle Fahrzeuge derselbe Bezugswert angesetzt wird. Zu klären sind außerdem die Regelungen zur Rückgabe: Bei flachen Fahrzeugen sind Beschädigungen an Frontschürze und Unterboden häufig, und die Bewertungsmaßstäbe unterscheiden sich je nach Anbieter. Da der Antrieb ohne elektrische Komponenten arbeitet, beschränken sich die Wartungsumfänge auf Motor, Getriebe und Fahrwerk; ein Servicepaket in der Rate erleichtert dennoch die Kostenplanung. Auch der Zustand der Keramikbremsen gehört auf die Prüfliste, da ein Wechsel dieser Bauteile die Kalkulation eines Vertrags spürbar verschieben kann.