Kaum ein Modellname hat im Sportwagenbau so viel Gewicht wie der BMW M3. Über mehrere Jahrzehnte hat die Baureihe den Ruf aufgebaut, sportliche Fahrleistung mit Alltagstauglichkeit zu verbinden – vier Türen, vier Sitze, ein nutzbarer Kofferraum. Mit der Touring-Variante ist inzwischen sogar ein Kombi dazugekommen, was die Bandbreite noch einmal erweitert: Wer will, bekommt Sportwagenfahrleistung mit umklappbaren Rücksitzlehnen und Dachreling.
Antrieb und Kraftübertragung
Im Zentrum steht ein aufgeladener Reihensechszylinder – eine Bauform, die durch ihren inneren Massenausgleich besonders ruhig läuft und willig ausdreht. Angeboten wird der Wagen mit Hinterradantrieb sowie mit einem zuschaltbaren Allradsystem, das im Normalbetrieb hecklastig arbeitet und bei Bedarf die Vorderachse einbezieht. Auf nasser Fahrbahn ist der Unterschied erheblich: Der Allradler bleibt gutmütig, wo der Hecktriebler Feingefühl verlangt. Ein Handschaltgetriebe steht je nach Variante zur Wahl.
Limousine oder Touring
Die Limousine ist die klassische Form und etwas leichter. Der Touring bringt eine große Heckklappe mit und damit den praktischen Nutzen eines Kombis – Kinderwagen, Hundebox oder Reisegepäck finden Platz, ohne dass beim Fahrverhalten nennenswerte Abstriche nötig wären. Für viele Interessenten ist genau das der Grund, warum die Wahl auf diese Baureihe fällt statt auf ein Coupé: ein Auto für alles, ohne Zweitwagen.
Fahrwerk und Abstimmung
Fahrwerk, Lenkung, Bremse und Motorkennlinie lassen sich getrennt voneinander einstellen und als eigene Vorwahl speichern. Die Bandbreite ist groß: von einer für lange Autobahnetappen brauchbaren Abstimmung bis zu einer sehr straffen Auslegung für abgesperrte Strecken. Die Karosserie ist an Vorder- und Hinterachse verstärkt, die Spur verbreitert. Im Alltag bleibt der Wagen dadurch handhabbar, auf schlechten Straßen ist die Grundhärte aber immer zu spüren.
Was der Unterhalt verlangt
Der Verbrauch hängt bei diesem Modell mehr als bei anderen von der Fahrweise ab – zwischen ruhigem Rollen auf der Autobahn und zügiger Landstraßenfahrt liegen Welten. Die Kfz-Steuer bemisst sich nach Hubraum und Emissionen, die Versicherungseinstufung ist hoch; beide sind gesondert zu tragen und gehören nicht zur Leasingrate. Breite Reifen in weicher Mischung sind der auffälligste Verschleißposten, gefolgt von der Bremsanlage. Der Wartungsumfang selbst entspricht dem eines normalen Sechszylinders.
Hinterradantrieb oder Allrad
Diese Entscheidung prägt den Charakter des Fahrzeugs stärker als jede Ausstattungsoption. Der Hinterradantrieb ist die klassische Auslegung: leichter, unmittelbarer und am Grenzbereich fordernder – bei Nässe verlangt er Feingefühl. Das Allradsystem arbeitet hecklastig und zieht die Vorderachse nur bei Bedarf hinzu; es lässt sich in mehreren Stufen bis hin zu reinem Hinterradantrieb umschalten. Wer den Wagen ganzjährig als einziges Auto nutzt, fährt damit deutlich entspannter. Wer den puristischen Zugang sucht, bleibt beim Heckantrieb.
Der Touring als Sonderfall
Mit der Kombivariante hat BMW ein Fahrzeug ins Programm genommen, das es zuvor nicht gab. Die große Heckklappe, umklappbare Lehnen und eine ebene Ladefläche machen aus dem Sportwagen ein Familienauto, ohne dass beim Fahrverhalten nennenswerte Abstriche nötig wären. Das Mehrgewicht gegenüber der Limousine fällt im Alltag kaum ins Gewicht. Für viele Interessenten ist genau diese Variante der Grund, sich überhaupt mit der Baureihe zu beschäftigen – ähnlich wie beim Audi RS4, der dieselbe Idee seit Jahren verfolgt.
Sitze und Ausstattungspakete
Bei diesem Modell lohnt ein genauer Blick auf die Sitze. Die serienmäßigen Sportsitze bieten guten Halt und bleiben auf langen Strecken bequem. Die optionalen Schalensitze wiegen weniger, halten den Körper spürbar besser fest und sind auf abgesperrten Strecken im Vorteil – im Alltag erschweren sie den Einstieg und schließen bestimmte Verstellmöglichkeiten aus. Wer den Wagen überwiegend auf der Straße bewegt, ist mit den Standardsitzen meist zufriedener. Weil diese Entscheidung den Fahrzeugwert beeinflusst, wirkt sie sich beim Leasing unmittelbar auf die Rate aus.
Leasing des BMW M3
Weil der Wiederverkaufswert bei Fahrzeugen dieser Art stark an Ausstattung, Farbe und Getriebeart hängt, ist er schwer zu kalkulieren – ein Risiko, das beim Leasing der Leasinggeber trägt. Die monatliche Belastung steht dagegen über die gesamte Laufzeit fest. Für den Vergleich einzelner Angebote eignet sich der Leasingfaktor am besten, weil er die Rate ins Verhältnis zum Fahrzeugwert setzt. Zu prüfen sind daneben Laufzeit und jährliche Freikilometer; Mehrkilometer werden am Vertragsende gesondert abgerechnet. Die BMW M3 Leasing Angebote auf dieser Seite werden laufend aktualisiert.