Der Audi S5 richtet sich an alle, denen die klassische Limousine zu nüchtern und ein reiner Sportwagen zu unpraktisch ist. Die Baureihe teilt sich Technik und Plattform mit dem A4 beziehungsweise A5, setzt aber auf eine flacher gezeichnete Karosserie mit langer Motorhaube und coupéhafter Dachlinie. Über die Jahre gab es die Modellfamilie in drei Formen: als zweitüriges Coupé, als fünftüriger Sportback und als Cabriolet mit Stoffverdeck.
Drei Karosserien, ein Antriebskonzept
Allen Varianten gemeinsam ist der Sechszylinder mit Aufladung und der permanente Allradantrieb. Die Kraft steht über ein breites Drehzahlband bereit, was den Wagen im Alltag entspannt macht: Es braucht selten hohe Drehzahlen, um zügig voranzukommen. Der Sportback ist der praktischste der drei – fünf Türen, große Heckklappe, nutzbare Rückbank. Das Coupé wirkt reduzierter, das Cabriolet verlangt Abstriche beim Kofferraum, bietet dafür offenes Fahren mit vier Sitzplätzen.
Auf der Langstrecke
Die Auslegung zielt auf entspanntes Reisen bei hohem Tempo. Fahrwerk und Lenkung sind straffer als beim A5, ohne unkomfortabel zu werden; auf der Autobahn liegt der Wagen ruhig und verlangt wenig Korrekturen. Die Geräuschdämmung hält Wind- und Abrollgeräusche zurück, die Sitze sind auf mehrere Stunden ausgelegt. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, findet hier ein Fahrzeug, das Tempo und Komfort zugleich anbietet – die eigentliche Stärke der Baureihe.
Praktischer Nutzen
Der Sportback bietet mit seiner großen Klappe fast den Nutzwert eines Kombis und ist deshalb die verbreitetste Variante. Beim Coupé bleibt der Kofferraum brauchbar, der Zustieg nach hinten aber umständlich. Das Cabriolet verliert durch das Verdeckfach Ladevolumen und ist im Winter auf gute Dämmung angewiesen; moderne Stoffverdecke sind hier deutlich besser als ihr Ruf. Innen unterscheiden sich die Varianten kaum: Sportsitze, eigenes Lenkrad und S-spezifische Anzeigen sind überall gleich.
Kosten im Betrieb
Sechszylinder und Allrad verlangen mehr Kraftstoff als ein sparsamer Vierzylinder, und große Räder mit flachen Reifen erhöhen die Unterhaltskosten zusätzlich. Die Versicherungseinstufung fällt in dieser Klasse hoch aus, die Kfz-Steuer richtet sich nach Hubraum und Emissionen. Beide Positionen sind gesondert zu tragen und nicht Teil der Leasingrate. Beim Cabriolet kommt langfristig die Pflege des Verdecks hinzu, was sich mit regelmäßiger Reinigung und Imprägnierung aber gut beherrschen lässt.
Einordnung in die Modellfamilie
Der S5 teilt sich die technische Grundlage mit dem S4, tritt aber in einer anderen Karosserie an. Wer den praktischen Nutzen eines Kombis braucht, ist mit dem S4 Avant besser bedient; wer Wert auf die flachere Linie legt, greift zum S5. Über dem Modell steht der RS5 mit verbreiterter Karosserie und deutlich strafferer Abstimmung, darunter der A5 mit sparsameren Motorisierungen. Diese Staffelung macht die Wahl vergleichsweise einfach, weil sich die drei Varianten nicht nur in der Leistung, sondern im ganzen Charakter unterscheiden.
Cabriolet im Alltag
Das offene Modell verdient eine eigene Betrachtung. Moderne Stoffverdecke sind mehrlagig aufgebaut und dämmen deutlich besser als ihr Ruf; im geschlossenen Zustand ist der Geräuschunterschied zum Coupé kleiner, als viele erwarten. Zu bedenken sind das geringere Ladevolumen, weil das Verdeck Platz beansprucht, und die Pflege: Regelmäßiges Reinigen und Imprägnieren hält das Material dicht. Wer das Fahrzeug ganzjährig nutzt, sollte auf Windschott und beheizbare Sitze achten – damit wird offenes Fahren auch in der Übergangszeit angenehm.
Ausstattung und Optionen
Wie bei allen S-Modellen ist die Serienausstattung umfangreich, einige Optionen verdienen dennoch besondere Aufmerksamkeit. Das Adaptivfahrwerk erweitert die Spanne zwischen komfortabler und straffer Abstimmung erheblich und lohnt sich für alle, die den Wagen auf schlechten Straßen bewegen. Die Matrix-Scheinwerfer verbessern die Nachtfahrt spürbar, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Beim Cabriolet gehören Windschott und beheizbare Sitze zu den Positionen, die offenes Fahren erst über einen längeren Zeitraum im Jahr angenehm machen. Weil solche Optionen den Fahrzeugwert beeinflussen, wirken sie sich direkt auf die Leasingrate aus.
Leasing des Audi S5
Coupé, Sportback und Cabriolet werden am Gebrauchtmarkt unterschiedlich stark nachgefragt, weshalb sich ihre Wertentwicklung schwerer vorhersagen lässt als bei einer Standardlimousine. Beim Leasing trägt der Leasinggeber dieses Risiko. Für den Vergleich einzelner Angebote ist der Leasingfaktor die brauchbarste Größe, weil er die Monatsrate zum Fahrzeugwert ins Verhältnis setzt. Daneben lohnt der Blick auf Laufzeit, jährliche Freikilometer und Sonderzahlung. Die Audi S5 Leasing Angebote auf dieser Seite decken private wie gewerbliche Konditionen ab.