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NHTSA prüft 1,2 Mio Tesla wegen Fahrwerk

Veröffentlicht am 04.08.2026
Mit KI erstellt

Der Text wurde mit Unterstützung von KI verfasst und vor der Veröffentlichung geprüft.

NHTSA prüft 1,2 Mio Tesla wegen Fahrwerk

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat eine Untersuchung zu möglichen Fahrwerksausfällen bei Tesla eingeleitet. Im Fokus stehen rund 1,2 Millionen Fahrzeuge der Modelle Model 3 und Model Y. Auslöser sind Beschwerden über einen Bauteil an der Vorderachse, das sich lösen und im ungünstigsten Fall zum Verlust der Lenkkontrolle führen kann. Wichtig zur Einordnung: Es handelt sich zunächst um eine Voruntersuchung, nicht um einen Rückruf. Nach bisherigem Stand sind keine Unfälle oder Verletzten bekannt. Betroffen ist ausschließlich der US-Markt.

Model 3 und Model Y betroffen

Die Untersuchung erstreckt sich auf 2 der meistverkauften Tesla-Baureihen. Betroffen sind das Model 3 der Baujahre 2018 bis 2020 sowie das Model Y der Baujahre 2021 bis 2023. Zusammen kommt die Behörde damit auf rund 1,2 Millionen potenziell betroffene Fahrzeuge in den USA. Angesichts dieser hohen Stückzahl zählt der Vorgang zu den größeren offenen Sicherheitsprüfungen bei Tesla. Ob und in welchem Umfang die Fahrzeuge tatsächlich einen Mangel aufweisen, soll die Untersuchung erst klären.

Der Verdacht: ein loser Querlenker

Im Zentrum steht der vordere untere Querlenker (im Englischen „front lower lateral link"), ein zentrales Bauteil der Vorderradaufhängung. Nach den vorliegenden Beschwerden kann sich dieses Teil vom Fahrzeug lösen. Die Folge wäre gravierend: Bricht die Verbindung, droht ein Verlust der Lenkkontrolle, und das Fahrzeug wird fahruntüchtig. Ein Halter schilderte, das linke Vorderrad habe sich ohne Vorwarnung teilweise gelöst, was unmittelbar zu einem Verlust der Lenkfähigkeit geführt habe. In der Regel mussten die betroffenen Fahrzeuge anschließend abgeschleppt werden.

156 Beschwerden, keine Unfälle

Bei der NHTSA gingen bislang 156 Beschwerden zu diesem Problem ein. Auffällig ist ein Muster: Die meisten Halter berichteten von einem abrupten Ausfall ohne Vorwarnung, während einige zuvor Geräusche wahrgenommen hatten. Gemeldete Warnleuchten oder andere Hinweise im Fahrzeug gab es demnach nicht. Trotz der potenziell schwerwiegenden Folgen sind der Behörde nach eigenen Angaben bislang keine Unfälle, Verletzten oder Todesfälle im Zusammenhang mit dem Defekt bekannt. Genau diese Diskrepanz zwischen möglichem Risiko und bisher ausgebliebenen Schadensfällen ist Gegenstand der Prüfung.

Untersuchung, noch kein Rückruf

Bei dem Vorgang handelt es sich um eine sogenannte Voruntersuchung, die erste Stufe im Prüfprozess der NHTSA. Die Behörde klärt zunächst Ursache, Umfang und Schwere des Problems. Erst wenn sich ein sicherheitsrelevanter Mangel bestätigt, kann die Untersuchung zu einer vertieften technischen Analyse ausgeweitet werden und am Ende in einen angeordneten Rückruf münden. Ein solcher Prozess kann sich über Monate oder Jahre ziehen. Tesla hatte bereits in den Jahren 2021 und 2023 kleinere Rückrufe wegen Fahrwerksproblemen am Model 3 durchgeführt; die nun untersuchten Fälle gehen jedoch über den Umfang dieser früheren Aktionen hinaus.

Was das für Kunden bedeutet

Für Fahrer in Deutschland hat die Untersuchung zunächst keine unmittelbaren Folgen, da sie sich ausschließlich auf den US-Markt bezieht und noch kein Rückruf vorliegt. Model 3 und Model Y gehören hierzulande zu den beliebtesten Elektroautos und sind auch im Leasing stark gefragt. Sollte die Prüfung später zu einer offiziellen Maßnahme führen, würde eine etwaige Reparatur im Rahmen der Herstellerverantwortung erfolgen und für die Halter kostenfrei sein. Beim Vergleich verschiedener Tesla Angebote bleibt der Blick auf Reichweite, Ladeleistung und Ausstattung entscheidend. Wer die passenden Leasing Deals sucht, sollte neben der Rate auch Laufzeit, Inklusivkilometer und Servicebedingungen berücksichtigen. Der Fall zeigt, dass auch etablierte Elektroautos regelmäßig im Fokus der Sicherheitsbehörden stehen – ein normaler Bestandteil der Qualitätssicherung in der Branche.

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