Die AngebotsĂŒbersicht bĂŒndelt Fahrzeuge unterschiedlicher Marken, Segmente und Antriebsarten in einer Liste â vom Kleinwagen fĂŒr die Stadt bis zum gerĂ€umigen SUV. Der folgende Ăberblick ordnet die wichtigsten Modelle ein und nennt die Kriterien, die beim Vergleich von Leasingangeboten zĂ€hlen.
Kompakt- und Kleinwagen bilden das RĂŒckgrat der Angebotsliste
Die Kompaktklasse ist das meistgefragte Segment und entsprechend hĂ€ufig in Leasingangeboten vertreten. Der VW Golf gilt als MaĂstab dieser Klasse, der Skoda Octavia punktet mit mehr Raum im Innenraum und Kofferraum, wĂ€hrend der Opel Astra als nĂŒchterne Alternative auftritt.
Eine Klasse darunter stehen die klassischen Kleinwagen. Der VW Polo bietet viel von der Technik seines gröĂeren Bruders im handlicheren Format, der Skoda Fabia setzt auf Nutzwert, und der Seat Ibiza spricht Interessenten mit sportlicherem Anspruch an.
Aus Frankreich und RumÀnien kommen weitere Vertreter: Der Renault Clio zÀhlt zu den etabliertesten Modellen dieser Klasse, der Dacia Sandero verfolgt einen bewusst einfachen Ansatz, und der Toyota Yaris verbindet kompakte Abmessungen mit Hybridtechnik.
Auch die koreanischen Hersteller sind stark vertreten. Hyundai deckt mit dem i20 den Kleinwagen und mit dem i30 die Kompaktklasse ab. Der Kia Ceed tritt im gleichen Umfeld an und wird oft als Kombi angeboten.
ErgÀnzt wird das Feld durch den Ford Focus, den Peugeot 208 und den Fiat 500 als ausgesprochenes Stadtauto.
SUV und Crossover prÀgen die Nachfrage am deutlichsten
Kaum ein Segment ist so breit besetzt wie das der SUV. Der VW Tiguan und der kleinere T-Roc gehören zu den meistgesuchten Modellen, wĂ€hrend der Skoda Kodiaq fĂŒr Familien mit hohem Platzbedarf infrage kommt.
Eine Stufe darunter rangiert der Skoda Karoq. Bei Audi decken der Q3 und der Q5 die kompakte und die mittlere SUV-Klasse ab und stehen fĂŒr einen Premium-Anspruch bei Verarbeitung und Ausstattung.
BMW verfolgt mit dem X1 und dem X3 eine Àhnliche Aufteilung und betont dabei die Fahrdynamik. Der Mercedes-Benz GLC ordnet sich im selben Umfeld ein und wird hÀufig mit umfangreicher Serienausstattung angeboten.
Kleiner positioniert sind der Mercedes-Benz GLA und der Opel Mokka. Der Opel Grandland richtet sich an Interessenten mit gröĂerem Raumbedarf.
Ford ist mit dem Puma und dem Kuga in zwei GröĂen prĂ€sent. Der Hyundai Tucson gehört zu den meistverkauften SUV hierzulande.
Der Kia Sportage tritt als direkter Wettbewerber an. Toyota fĂŒhrt mit dem RAV4 ein Modell der oberen Mittelklasse und mit dem Yaris Cross einen kompakten Crossover.
Preisbewusste Interessenten finden im Renault Captur und im Dacia Duster robuste Alternativen. Der Dacia Jogger erweitert das Konzept um eine dritte Sitzreihe.
Peugeot deckt mit dem 2008 und dem 3008 zwei GröĂen ab, der Seat Arona bleibt bewusst kompakt.
Volvo positioniert den XC40 und den XC60 mit Schwerpunkt auf Sicherheit. Der Hyundai Kona bewegt sich im kleineren Crossover-Segment und ist mit mehreren Antriebsarten erhÀltlich.
Elektrische Modelle verschieben die Gewichte im Angebot
Elektroautos machen einen wachsenden Teil der Leasingangebote aus, weil Hersteller und HÀndler hier oft besonders scharf kalkulieren. Der VW ID.3 und der ID.4 bilden das Volumenangebot, der Skoda Enyaq nutzt dieselbe technische Basis mit eigenstÀndiger Auslegung.
Im Premiumbereich stehen der Audi Q4 e-tron, der BMW i4 und der Mercedes-Benz EQA fĂŒr drei Karosseriekonzepte: Crossover, viertĂŒrige CoupĂ©-Limousine und kompaktes SUV.
Tesla ist mit dem Model 3 und dem Model Y vertreten und hat das Segment maĂgeblich geprĂ€gt. Der Kia EV3 zielt auf Interessenten, die ein kompaktes Elektrofahrzeug suchen.
Daneben finden sich der Cupra Born als sportlich ausgelegter Kompakter, der Kia Niro mit mehreren Antriebsvarianten und der Renault Megane als elektrische Auslegung eines bekannten Namens.
Von Volumenmarken bis Premium: die Hersteller im Vergleich
Beim Filtern nach Marken werden unterschiedliche Schwerpunkte sichtbar. Audi bedient mit dem A3 und dem A4 die Kompakt- und die Mittelklasse und setzt dabei auf ein hochwertig verarbeitetes Interieur.
BMW stellt mit dem 1er und dem 3er zwei Klassiker bereit, deren Ruf sich stark aus dem Fahrverhalten speist. Die Mercedes-Benz A-Klasse tritt als komfortorientierter Gegenentwurf an.
Die Mercedes-Benz C-Klasse und der VW Passat zĂ€hlen zu den StĂŒtzen der Mittelklasse und werden oft als Kombi geleast, weil dort Nutzwert und Fahrkomfort zusammenkommen.
Der Cupra Formentor und der Seat Leon teilen sich technische Grundlagen, unterscheiden sich aber in Abstimmung und Auftritt deutlich voneinander.
Der Mini Cooper und der CitroĂ«n C3 stehen fĂŒr zwei sehr verschiedene Auffassungen vom Kleinwagen: hier eine eigenstĂ€ndige Formensprache, dort der Fokus auf Komfort und einfache Bedienung. Der Toyota Corolla ergĂ€nzt das Feld als Kompaktmodell mit Hybridantrieb.
Der Leasingfaktor macht ungleiche Angebote vergleichbar
Angebote aus verschiedenen Fahrzeugklassen lassen sich ĂŒber die reine Monatsrate kaum sinnvoll gegenĂŒberstellen. Der Leasingfaktor setzt die Monatsrate ins VerhĂ€ltnis zum Listenpreis des Fahrzeugs und zeigt damit, wie gĂŒnstig ein Angebot gemessen am Fahrzeugwert kalkuliert ist. Je niedriger der Wert ausfĂ€llt, desto attraktiver die Kondition.
Allerdings bildet der Leasingfaktor nicht alle Kostenbestandteile ab. Anzahlung, ĂberfĂŒhrungs- und Zulassungskosten flieĂen je nach Berechnungsart unterschiedlich ein. Ein Vergleich lohnt deshalb immer mit Blick auf die gesamte Vertragslaufzeit.
Laufzeit, Fahrleistung und RĂŒckgabe bestimmen die Kalkulation
Leasing bedeutet Nutzung statt Eigentum: Das Fahrzeug bleibt Eigentum des Leasinggebers, der Leasingnehmer zahlt eine planbare Monatsrate fĂŒr die vereinbarte Nutzung. Beim verbreiteten Kilometerleasing trĂ€gt der Leasingnehmer kein Restwertrisiko, solange die vereinbarte Fahrleistung eingehalten und das Fahrzeug ohne ĂŒbermĂ€Ăige Gebrauchsspuren zurĂŒckgegeben wird.
WĂ€hlbar sind in der Regel Laufzeit, jĂ€hrliche Fahrleistung und eine optionale Anzahlung. Eine höhere Anzahlung senkt die Monatsrate, bindet aber Kapital zu Vertragsbeginn. Am Vertragsende steht die RĂŒckgabe des Fahrzeugs, in manchen VertrĂ€gen alternativ der Kauf zum vereinbarten Restwert.
Nicht in der Rate enthalten sind die laufenden Kosten des Betriebs. Versicherung, Kfz-Steuer, Hauptuntersuchung, Wartung, Reifen und Energie trÀgt der Leasingnehmer selbst, sofern kein gesondertes Servicepaket vereinbart wurde. In eine realistische Rechnung gehören diese Posten von Anfang an hinein.
Ein Blick auf Lieferzeit und Ausstattung des angebotenen Fahrzeugs lohnt ebenfalls, denn Angebote mit gleicher Modellbezeichnung können sich in Motorisierung, Getriebe und Ausstattungslinie deutlich unterscheiden.