Lamborghini Aventador Leasing Angebote
Der Aventador trat 2011 die Nachfolge des Murciélago an und blieb bis 2022 im Programm. Die Baureihe verband einen Zwölfzylinder-Saugmotor hinter der Fahrgastzelle mit einer Monocoque-Zelle aus Kohlenstofffasern, Allradantrieb und nach oben schwingenden Türen. Neben dem Coupé entstand ein Roadster mit abnehmbaren Dachteilen. Die Lamborghini Aventador Leasing Angebote hängen stark von Ausführung, Wartungshistorie und Kilometerstufe ab.
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Alle Lamborghini-Angebote ansehen →Über elf Jahre bildete der Aventador die Spitze des Programms. Vorgestellt 2011, führte die Baureihe die Linie der Zwölfzylindermodelle fort, die mit dem Miura begann und über Countach, Diablo und Murciélago verlief. Technisch brachte der Wagen eine Fahrgastzelle aus Kohlenstofffasern in die Serienfertigung des Werks. 2022 endete die Bauzeit, den Platz im Programm übernahm der Revuelto.
Karosserie und Bauweise
Das Coupé bringt es auf gut 4,80 Meter Länge bei 2,70 Meter Radstand; die Breite liegt bei rund 2,03 Meter, die Höhe bei knapp 1,14 Meter. Kern der Konstruktion ist eine im Autoklavverfahren gefertigte Zelle aus Kohlenstofffasern, die vorn und hinten von angeschraubten Aluminiumrahmen ergänzt wird. Die Türen schwingen nach oben, ein Merkmal, das das Werk seit dem Countach den Zwölfzylindermodellen vorbehält. Die Flanken tragen scharfe Kanten und große Lufteinlässe vor den Hinterrädern, das Heck läuft in eine breite Abrisskante mit ausfahrbarem Flügel aus. Beim Roadster bestehen die beiden Dachteile aus Faserverbundmaterial, lassen sich von Hand abnehmen und im vorderen Gepäckabteil verstauen, was den dortigen Stauraum weitgehend belegt.
Antrieb und Getriebe
Angetrieben wird der Aventador von einem Zwölfzylinder-Saugmotor in V-Anordnung, der längs vor der Hinterachse sitzt. Die Kraft geht über ein automatisiertes Schaltgetriebe mit einer Kupplung an alle vier Räder; dieser Aufbau wurde gewählt, weil er wenig Bauraum beansprucht und tief im Fahrzeug liegt, führt im Alltag aber zu deutlich spürbaren Schaltvorgängen und unterscheidet die Baureihe von Fahrzeugen mit Doppelkupplungsgetriebe. Die Radaufhängung arbeitet mit innenliegenden Feder-Dämpfer-Einheiten, die über Schubstreben angelenkt werden – eine Lösung aus dem Rennsport, die ungefederte Massen verringert. Spätere Ausführungen erhielten eine mitlenkende Hinterachse und eine aktive Aerodynamik mit beweglichen Klappen im Frontbereich. Elektrische Unterstützung war in dieser Baureihe nicht vorgesehen.
Innenraum, Sicht und Handhabung
Der Innenraum ist auf zwei Personen ausgelegt und tief in die Karosserie eingelassen. Der Startknopf sitzt unter einer roten Klappe, die Anzeigen laufen über ein digitales Kombiinstrument. Stauraum bietet allein das Fach unter der Fronthaube, das kleines Gepäck aufnimmt; hinter den Sitzen bleibt kaum Platz. Der Einstieg durch die nach oben schwingenden Türen wirkt spektakulär, verlangt in engen Parklücken aber Rücksicht, da die Türen weit nach oben ausschwenken und der Schweller breit ist. Die Sicht nach hinten ist stark eingeschränkt, weshalb Kameras und Sensoren zur Ausstattung zählen. Eine anhebbare Vorderachse erleichtert Rampen. Für Reisen mit Gepäck ist der Wagen nicht ausgelegt, für Ausfahrten und Veranstaltungen dagegen typisch.
Stellung im Gebrauchtmarkt
Nach dem Ende der Bauzeit hat sich die Baureihe im Gebrauchtmarkt in mehrere Gruppen aufgeteilt. Die frühen Ausführungen unterscheiden sich in Aerodynamik, Fahrwerk und Innenausstattung spürbar von den späteren, die eine mitlenkende Hinterachse und überarbeitete Regelsysteme erhielten. Dazu kommen Sonderserien mit reduziertem Gewicht, festem Heckflügel und geänderter Karosserie, die in kleiner Stückzahl entstanden. Für die Bewertung eines konkreten Fahrzeugs sind daher Baujahr, Ausführung und Ausstattung wichtiger als der Modellname allein. Der Roadster wird eigenständig gehandelt, weil abnehmbare Dachteile eine andere Nutzung erlauben und ein anderes Publikum ansprechen. Auch die Farbwahl spielt eine Rolle, weil Sonderlackierungen aus dem Programm des Werks eigene Aufschläge trugen und sich das in der Kalkulation niederschlägt. Wer ein Fahrzeug dieser Baureihe im Rahmen eines Vertrags übernimmt, verschafft sich vorab am besten Klarheit über die genaue Ausführung, den Umfang durchgeführter Wartungen und etwaige Umbauten an Auspuffanlage oder Fahrwerk, da solche Eingriffe die Rückgabebewertung beeinflussen.
Leasing eines gebrauchten Aventador
Angebote betreffen ausschließlich Fahrzeuge aus zweiter Hand, häufig aus Sammlungen oder aus dem Bestand spezialisierter Händler. Bei der Bewertung spielen Laufleistung, Wartungshistorie und der Zustand von Kupplung und Bremsen eine große Rolle, da beide Bauteile bei dieser Baureihe hohe Instandsetzungskosten verursachen können. Sondermodelle und die Roadster-Variante werden anders bewertet als das Grundmodell, was zu deutlichen Unterschieden in der Rate führt. Ein Vergleich über den Leasingfaktor bringt Ordnung in die Angebote, ergänzt um die Prüfung von Laufzeit, Sonderzahlung und Kilometerstufe. Zu klären ist außerdem, ob eine Anschlussgarantie besteht und wie der Rückgabezustand bewertet wird; bei Fahrzeugen mit Karbonteilen und Speziallackierungen sind die Maßstäbe dafür besonders genau zu lesen.