Leasing

Ferrari SF90 Leasing Angebote

Der SF90 Stradale kam 2019 als erster Serien-Ferrari mit Stecker und Allradantrieb auf den Markt, 2020 folgte der offene SF90 Spider. Der Name verweist auf das neunzigjährige Bestehen der Scuderia. Ein aufgeladener Achtzylinder hinter den Sitzen arbeitet mit drei Elektromaschinen zusammen, zwei davon an der Vorderachse. Die Ferrari SF90 Leasing Angebote kommen fast ausschließlich aus dem Fahrzeugbestand des Handels; die Rate hängt dort vor allem vom kalkulierten Restwert des einzelnen Fahrzeugs ab.

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Mit dem SF90 Stradale führte Maranello 2019 eine Bauart in das Serienprogramm ein, die zuvor nur Kleinserien vorbehalten war: Verbrennungsmotor hinter den Sitzen, elektrisch angetriebene Vorderachse, Energiespeicher im Boden. Die Baureihe stand über mehrere Jahre an der Spitze des regulären Angebots und wurde als geschlossener Zweisitzer sowie als Spider mit versenkbarem Hardtop verkauft. Eine im Umfang reduzierte, straßenzugelassene Ausbaustufe für den Einsatz auf Rennstrecken ergänzte das Programm.

Format und Aufbau

Der Wagen misst etwa 4,71 Meter in der Länge und rund 1,97 Meter in der Breite bei einer Höhe von knapp 1,19 Meter; der Radstand beträgt gut 2,65 Meter. Er fällt damit länger aus als die Sechszylinder-Baureihe des Hauses und trägt die Masse des Hybridsystems mit sich. Die Struktur besteht aus Aluminium in mehreren Legierungen, ergänzt um Faserverbundteile an Dach, Heck und Unterboden. Auffällig ist die niedrige Motorhaube über dem Vorderwagen, unter der kein Motor, sondern die elektrische Antriebseinheit und der Gepäckraum liegen. Am Heck übernimmt ein beweglicher Flügel im Diffusorbereich die Abtriebsregelung, im Alltagsbetrieb liegt er flach an. Die Spider-Variante verliert kaum an Kontur, weil das zweiteilige Metalldach flach zwischen Fahrgastzelle und Motorabdeckung einfährt.

Antriebsvarianten

Grundlage bildet ein Achtzylinder in V-Anordnung mit zwei Turboladern, der über ein Doppelkupplungsgetriebe ohne Rückwärtsgang auf die Hinterachse wirkt; das Rangieren rückwärts übernehmen die Elektromotoren. Eine dritte Maschine sitzt zwischen Motor und Getriebe und dient als Startergenerator sowie als zusätzlicher Antrieb. Zwei einzeln geregelte Elektromotoren an der Vorderachse ermöglichen Allradbetrieb und verteilen Momente zwischen linkem und rechtem Rad, was das Einlenkverhalten beeinflusst. Der Fahrer schaltet über einen eigenen Drehschalter zwischen rein elektrischem Vortrieb, einem automatisch geregelten Mischbetrieb, einer Stufe mit Ladevorrang und der Betriebsart mit voller Systemleistung. Ohne Verbrennungsmotor treibt der Wagen ausschließlich über die Vorderräder an. Der Energiespeicher liegt flach im Fahrzeugboden zwischen den Achsen und lässt sich an einer Wallbox oder an einer Haushaltssteckdose füllen; im Fahrbetrieb übernimmt zusätzlich die Rekuperation einen Teil der Ladung.

Innenraum und Nutzung im Alltag

Das Cockpit war beim Erscheinen ein Bruch mit der bisherigen Bedienlogik der Marke: gekrümmtes digitales Kombiinstrument, berührungsempfindliche Felder auf den Lenkradspeichen, ein Kippschalter statt Schalthebel in einer Kulisse, die an die offenen Schaltgassen älterer Modelle erinnert. Platz bieten zwei Sitze; hinter den Lehnen bleibt eine schmale Ablage, der nutzbare Stauraum liegt unter der vorderen Haube und reicht für zwei kleine Reisetaschen. Der Einstieg ist wegen der hohen Schweller und der flachen Dachlinie gewöhnungsbedürftig. Für den Betrieb in der Stadt spricht der leise elektrische Modus, gegen ihn die Breite des Fahrzeugs in engen Parkhäusern. Die Vorderachse lässt sich zum Überfahren von Rampen anheben.

Wofür die Baureihe genutzt wird

In der Praxis dient ein SF90 als Sammlungs- und Ausfahrtsfahrzeug, seltener als Reisewagen. Der Spider ergänzt das Nutzungsprofil um offenes Fahren im Sommerhalbjahr. Ein Teil der Halter setzt das Fahrzeug auf abgesperrten Strecken ein, wofür die straffere Ausbaustufe mit reduziertem Innenausbau, festem Heckflügel und geänderter Bereifung vorgesehen war. Fahrleistungen bleiben typischerweise gering, was bei Leasingverträgen die Wahl niedriger Kilometerstufen nahelegt und den kalkulierten Restwert stützt. Für Halter mit Stellplatz und Lademöglichkeit kommt eine weitere Nutzungsform hinzu: kurze Wege im Wohnumfeld ohne laufenden Verbrennungsmotor, was in Anwohnerstraßen und Tiefgaragen die Geräuschbelastung senkt. Wer diese Möglichkeit nicht nutzen kann, verschenkt einen Teil des Konzepts und trägt das Zusatzgewicht des Speichers ohne Gegenwert.

Hinweise zum Leasing

Weil die Baureihe ausgelaufen ist, betreffen Offerten überwiegend junge Gebrauchte, Vorführwagen und Rückläufer aus Erstverträgen. Bei solchen Fahrzeugen zählt neben der Monatsrate die Frage, welcher Restwert im Vertrag steht und wie der Zustand bei Rückgabe bewertet wird; Protokolle mit klaren Grenzwerten für Steinschlag, Felgenkanten und Karbonteile ersparen spätere Diskussionen. Sinnvoll ist außerdem ein Blick auf Wartungshistorie und Garantieverlängerung, da Hybridkomponenten eigene Prüfintervalle haben. Der Leasingfaktor bleibt die praktikabelste Kennzahl für den Vergleich, sofern für alle betrachteten Fahrzeuge derselbe Bezugswert – Listenpreis oder Händlerpreis – angesetzt wird.