Ferrari Purosangue Leasing Angebote
Der Purosangue ist seit 2023 das erste viertürige Serienfahrzeug der Marke: ein hochbeiniger Viersitzer mit Zwölfzylinder vor der Fahrgastzelle, Allradantrieb und hinten angeschlagenen Fondtüren. Maranello vermeidet für den Wagen den Begriff SUV und spricht von einem viertürigen Sportwagen. Die Ferrari Purosangue Leasing Angebote lassen sich anhand von Rate, Laufzeit und Leasingfaktor einordnen.
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Alle Ferrari-Angebote ansehen →Über Jahrzehnte lehnte Maranello ein Fahrzeug mit vier Türen und erhöhter Karosserie ab. Der Purosangue beendete diese Linie und kam 2023 in den Handel. Konstruktiv bleibt er dennoch nah an den übrigen Baureihen: Zwölfzylinder-Saugmotor hinter der Vorderachse, Getriebe an der Hinterachse, Karosserie aus Aluminium. Anders als bei vielen Wettbewerbern des Segments stammt die Grundstruktur nicht aus einem Konzernbaukasten, sondern wurde für dieses Fahrzeug ausgelegt.
Abmessungen und Türkonzept
Mit knapp 4,97 Meter Länge, rund 2,03 Meter Breite und etwa 1,59 Meter Höhe fällt der Wagen deutlich größer aus als die Coupés des Hauses, bleibt aber niedriger als übliche Geländelimousinen. Der Radstand liegt bei gut 3,02 Meter. Auffällig sind die hinteren Türen, die an der C-Säule angeschlagen sind und gegenläufig öffnen; eine B-Säule ist vorhanden, sodass die Türen unabhängig voneinander bewegt werden können. Elektrische Antriebe öffnen und schließen die hinteren Türen auf Knopfdruck. Die Flanke ist zweigeteilt gestaltet, mit einer dunkel abgesetzten unteren Zone, die die optische Höhe verringert. Am Heck sitzen ein Diffusor und eine kurze Abrisskante; einen ausfahrbaren Flügel gibt es nicht.
Antrieb und Fahrwerk
Angetrieben wird der Purosangue von einem Zwölfzylinder-Saugmotor in V-Anordnung, der ohne Aufladung arbeitet und hoch dreht. Ein Doppelkupplungsgetriebe an der Hinterachse verteilt die Kraft, eine vorgelagerte Verteilereinheit kann die Vorderräder bei Bedarf zuschalten – ein Aufbau, der bereits beim Vorgängerkonzept mit Allradantrieb zum Einsatz kam. Elektrische Antriebsunterstützung ist nicht vorgesehen. Besonderheit des Fahrwerks ist eine aktive Federung, bei der Elektromotoren an jedem Rad Aufbaubewegungen ausgleichen; damit lassen sich Wankneigung und Nickbewegungen ohne Stabilisatoren begrenzen. Die Bodenfreiheit ist größer als bei den flachen Baureihen, bleibt aber auf befestigte Wege und leichtes Gelände ausgelegt.
Innenraum und Nutzwert
Der Purosangue hat vier Einzelsitze, eine durchgehende Rückbank gibt es nicht. Die hinteren Plätze sind vollwertig ausgeformt, beheizbar und über eigene Bedieneinheiten regelbar. Die Fondlehnen lassen sich umklappen, wodurch das Gepäckabteil deutlich wächst; im Normalzustand nimmt es Reisegepäck für vier Personen in überschaubarem Umfang auf. Das Cockpit ist symmetrisch aufgebaut, mit je einer Anzeige vor Fahrer und Beifahrer und einem Drehregler aus Metall für die Klimatisierung. Aufnahmen für Kindersitze an den hinteren Plätzen gehören zum Lieferumfang. Materialien wie Alcantara aus recycelten Fasern kamen erstmals in dieser Baureihe zum Einsatz.
Typische Einsatzzwecke
Unter den Baureihen der Marke ist der Purosangue diejenige, die sich am ehesten für den regelmäßigen Betrieb eignet. Vier Türen, vier Sitze und ein Gepäckabteil mit hoher Ladekante machen Wochenendreisen zu viert, Fahrten mit Kindersitzen und Wege bei schlechtem Wetter möglich, was mit einem flachen Zweisitzer kaum darstellbar wäre. Der Allradantrieb und die größere Bodenfreiheit erweitern das Einsatzfeld auf Schnee und unbefestigte Zufahrten, ohne dass daraus ein Geländewagen würde: Wattiefe, Böschungswinkel und Untersetzung sind nicht auf schweres Gelände ausgelegt. Häufig ersetzt ein solches Fahrzeug im Fuhrpark eine Reiselimousine oder einen großen Kombi. In der Praxis fallen dabei höhere Jahresfahrleistungen an als bei den Coupés des Hauses. Zu bedenken sind Breite und Gewicht in engen Parkhäusern sowie der Reifenverschleiß, der bei sportlicher Fahrweise und großen Raddurchmessern spürbar ausfällt. Für den Anhängerbetrieb ist die Baureihe nicht vorgesehen; eine Anhängevorrichtung gehört nicht zum Programm.
Leasing des Ferrari Purosangue
Der Hersteller begrenzt den Anteil dieser Baureihe am Gesamtabsatz. Neuwagen sind daher schwer verfügbar, Angebote im Leasing betreffen fast immer ein Einzelfahrzeug aus zweiter Hand oder einen Vorführwagen. Bei der Bewertung hilft der Leasingfaktor, weil er Rate und Fahrzeugwert zueinander in Beziehung setzt und unabhängig von der Ausstattung vergleichbar bleibt. Zu klären sind daneben Laufzeit, Sonderzahlung und Jahresfahrleistung sowie die Frage, wer Wartung und Verschleiß trägt. Ob die Bauteile der aktiven Federung im Wartungspaket enthalten sind, lässt sich vor Vertragsschluss klären. Wegen des Gewichts und der breiten Bereifung fallen Reifenkosten ins Gewicht; ein Vertrag mit eingeschlossenem Verschleiß kann sich rechnen. Für Halter, die den Wagen als Familienfahrzeug einsetzen, ist eine höhere Kilometerstufe sinnvoll, auch wenn dies die Monatsrate anhebt – Nachzahlungen am Vertragsende fallen in dieser Klasse sonst hoch aus.