Leasing

Ferrari 296 Leasing Angebote

Mit dem 296 GTB stellte Ferrari 2022 einen Mittelmotor-Sportwagen vor, der einen aufgeladenen Sechszylinder mit einer Elektromaschine verbindet; die offene Version 296 GTS folgte im selben Jahr. Die Ziffernfolge im Namen greift die alte Werkslogik aus Hubraum und Zylinderzahl auf. Kurze Etappen legt der Zweisitzer ohne Verbrennung zurück. Die Ferrari 296 Leasing Angebote entstehen meist aus Händlerbeständen und lassen sich über Rate, Laufzeit und Leasingfaktor einordnen.

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Der 296 besetzt im Programm die Position hinter den Zwölfzylindern und unterhalb der stärksten Hybridbaureihe. Bemerkenswert ist die Rückkehr eines Sechszylinders in einen Straßensportwagen der Marke – eine Bauform, die in Maranello lange dem Rennsport und den Dino-Modellen der sechziger und siebziger Jahre vorbehalten war. Angeboten wird die Baureihe als geschlossenes Coupé mit dem Kürzel GTB und als offene Variante GTS, dazu kam später eine geschärfte Ausbaustufe.

Karosserie und Abmessungen

Die Grundform folgt der Mittelmotorbauweise: kurzer Vorderwagen, weit vorn stehende Frontscheibe, gedrungenes Heck über der Antriebseinheit. In der Länge misst der Wagen rund 4,57 Meter, in der Breite etwa 1,96 Meter, die Höhe bleibt unter 1,20 Meter, der Radstand liegt bei knapp 2,60 Meter. Damit fällt das Auto kürzer aus als eine Mittelklasselimousine, zugleich aber deutlich breiter und flacher. Tragende Struktur ist ein Rahmen aus stranggepressten Aluminiumprofilen und Gussknoten. Der Heckabschluss ist als konkave Fläche zwischen den Kotflügeln ausgeführt, ein Motiv, das an Rennsportwagen der sechziger Jahre erinnert. Ein aktives Element im Heck stellt sich im Bremsvorgang auf und erhöht den Abtrieb an der Hinterachse. Die GTS-Variante trägt ein zweiteiliges Klappdach aus Metall, das im Stand und bei niedrigem Tempo bewegt werden kann und hinter den Sitzen in einem eigenen Fach verschwindet.

Antrieb und Kraftübertragung

Hinter den Sitzen arbeitet ein aufgeladener Sechszylinder in V-Bauform mit engem Bankwinkel; die beiden Turbolader sitzen innerhalb des Zylinderwinkels, was Leitungswege verkürzt und Bauraum spart. Zwischen Verbrennungsmotor und Doppelkupplungsgetriebe liegt eine Elektromaschine, die als Anfahrhilfe, als Generator und als alleiniger Antrieb dienen kann. Die Energie stammt aus einem Speicher im Fahrzeugboden, der an der Steckdose geladen wird. Angetrieben wird ausschließlich die Hinterachse. Der Fahrer wählt über einen zweiten Drehschalter am Lenkrad zwischen rein elektrischem Betrieb, einem Mischmodus, einer Betriebsart mit Ladevorrang und einer Stufe, in der beide Antriebe zusammenarbeiten. Ergänzend regelt die Elektronik das Bremsen mit einer Kombination aus Reibbremse und Rekuperation, die Bremsanlage arbeitet ohne feste mechanische Verbindung zum Pedal.

Platzangebot und Alltagstauglichkeit

Der Innenraum ist auf zwei Personen ausgelegt. Hinter den Sitzlehnen bleibt eine flache Ablage, die für weiche Taschen ausreicht; das eigentliche Gepäckabteil liegt unter der Fronthaube und nimmt Handgepäckformate auf. Für eine längere Reise zu zweit lässt sich das Volumen als knapp beschreiben, für Wochenendfahrten genügt es. Der Einstieg verlangt wegen der niedrigen Sitzposition und der breiten Schweller etwas Übung. Die Bedienung läuft weitgehend über berührungsempfindliche Flächen am Lenkrad und über digitale Anzeigen; klassische Tasten gibt es nur wenige. Die Sicht nach vorn ist gut, nach hinten schränken die breiten Säulen und die flache Heckscheibe den Überblick ein, weshalb Kameras und Sensoren zur Ausstattung gehören. Die Bodenfreiheit lässt sich an der Vorderachse vorübergehend anheben, was Tiefgaragenrampen und Bordsteine entschärft.

Typische Einsatzzwecke

Als Fahrzeug für den täglichen Weg zur Arbeit ist die Baureihe nicht gedacht, auch wenn der elektrische Betrieb kurze Strecken im Wohnumfeld leise ermöglicht. Häufiger dient ein 296 als Zweit- oder Drittfahrzeug für Ausfahrten, Passstraßen und Veranstaltungen. Ein Ausstattungspaket mit strafferer Abstimmung, leichteren Bauteilen und geänderter Bereifung richtet sich an Halter, die regelmäßig auf abgesperrten Kursen fahren. Wer das Fahrzeug überwiegend im Sommerhalbjahr bewegt, kommt mit niedrigen Fahrleistungsstufen aus – ein Punkt, der sich direkt auf die Vertragsgestaltung auswirkt.

Leasing des Ferrari 296

Angebote zu dieser Baureihe erscheinen unregelmäßig und betreffen meist ein konkretes Einzelfahrzeug aus dem Bestand eines Händlers, etwa einen Vorführwagen. Die Rate reagiert empfindlich auf die kalkulierte Restwertquote, und diese hängt bei einem Zweisitzer dieser Preisklasse stark von Farbwahl, Innenausstattung und Karbonteilen ab. Vergleichbar werden Angebote über den Leasingfaktor, der die Monatsrate ins Verhältnis zum Listenpreis setzt. Zu prüfen sind außerdem die Laufzeit, die Jahresfahrleistung und die Regelung für Rückläufer mit Steinschlagschäden an Front und Schweller, die bei flachen Fahrzeugen häufiger auftreten. Weil ein Plug-in-Hybrid regelmäßiges Laden voraussetzt, lohnt vor Vertragsschluss ein Blick darauf, ob am Stellplatz eine Lademöglichkeit besteht.