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Bentley Mulsanne Leasing Angebote

Der Mulsanne war zwischen 2010 und 2020 die größte Limousine der Marke und trug einen Achtzylinder mit sehr großem Hubraum, dessen Konstruktion auf die fünfziger Jahre zurückgeht. Benannt ist das Modell nach einer Geraden der Rennstrecke von Le Mans. Neben der Grundversion entstanden eine Ausführung mit verlängertem Radstand und eine sportlicher abgestimmte Variante. Die Bentley Mulsanne Leasing Angebote beziehen sich auf gebrauchte Einzelfahrzeuge; Zustand, Laufzeit und Leasingfaktor geben den Ausschlag.

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Der Mulsanne stand zwischen 2010 und 2020 an der Spitze des Programms und war die letzte Baureihe der Marke, die einen Achtzylinder mit sehr großem Hubraum einsetzte. Dieser Motor geht auf eine Konstruktion aus den fünfziger Jahren zurück, wurde über die Jahrzehnte vielfach überarbeitet und in Crewe von Hand zusammengebaut. Mit dem Ende der Bauzeit übernahm der Flying Spur die Rolle des größten Modells. Zum Abschluss entstand eine kleine Sonderserie, die an die lange Verwendung des Motors erinnerte.

Maße und äußere Gestalt

Auf 5,58 Meter Länge und 3,27 Meter Radstand fällt der Aufbau deutlich größer aus als bei den übrigen Baureihen; die Breite liegt bei 1,93 Meter, die Höhe bei 1,52 Meter. Die Ausführung mit verlängertem Radstand wächst um weitere gut 25 Zentimeter, die vollständig dem Fond zugutekommen. Die Karosserieform ist aufrecht und flächig gehalten, mit einem hoch stehenden Kühlergrill, runden Doppelscheinwerfern und einer kräftig ausgeformten Schulterlinie. Große Teile der Außenhaut entstanden aus Aluminium, einzelne Flächen wurden von Hand nachgearbeitet. Die Türen schließen mit einer Zuziehhilfe, die Kühlerfigur lässt sich versenken. Insgesamt folgt die Gestaltung stärker der Tradition der Marke als der Formensprache der übrigen Baureihen.

Antrieb und Fahrwerk

Unter der langen Haube arbeitete ein Achtzylinder in V-Anordnung mit zwei Turboladern, ausgelegt auf hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen statt auf hohe Nenndrehzahl. Die Kraftübertragung übernahm eine Wandlerautomatik, angetrieben wurde die Hinterachse; einen Allradantrieb gab es in dieser Baureihe nicht. Elektrische Antriebsunterstützung war nicht vorgesehen. Das Fahrwerk arbeitete mit Luftfederung an beiden Achsen und adaptiven Dämpfern, deren Abstimmung sich über mehrere Fahrprogramme verändern ließ. Die sportlicher ausgelegte Variante erhielt eine straffere Abstimmung, größere Räder und eine geänderte Abgasanlage. Der Schwerpunkt der gesamten Auslegung lag auf Laufruhe, geringen Geräuschpegeln und langen Federwegen. Dazu trugen eine gedämmte Motorhaube, eine zweiflutige Abgasanlage und eine mehrlagige Verglasung bei.

Innenraum und Verarbeitung

Der Innenraum entstand in weiten Teilen in Handarbeit und beanspruchte mehrere Arbeitstage. Verarbeitet wurden großflächige Holzfurniere, die spiegelbildlich zueinander angeordnet sind, Leder in mehreren Ausführungen und Metallteile mit gerändelter Oberfläche. Im Fond standen zwei Einzelsitze mit Verstellung, Belüftung und Massagefunktion zur Wahl, dazu ausklappbare Tische, Bildschirme in den Vordersitzlehnen und ein herausnehmbares Bedienelement. Die Ausführung mit verlängertem Radstand erlaubte eine deutlich gestrecktere Sitzhaltung. Der Kofferraum nahm Gepäck für mehrere Personen auf. Anders als bei den übrigen Baureihen lag der Schwerpunkt weniger auf der Fahrerposition als auf den hinteren Plätzen, weshalb viele Fahrzeuge mit Chauffeur bewegt wurden.

Wofür der Wagen genutzt wurde

Der Mulsanne war auf zwei Nutzungsformen ausgelegt. Häufig wurde er mit Chauffeur bewegt, wobei die Ausführung mit verlängertem Radstand und den Einzelsitzen im Fond die passende Grundlage bot. Daneben gab es Halter, die selbst fuhren und den Wagen für lange Etappen einsetzten; dafür sprachen Laufruhe, Federungskomfort und die Auslegung des Motors auf niedrige Drehzahlen. Für den Stadtverkehr ist ein Fahrzeug dieser Länge nur bedingt geeignet, in engen Parkhäusern wird es unhandlich. Im Winterbetrieb fehlt der Allradantrieb, weshalb passende Reifen wichtiger sind als bei den übrigen Baureihen. Weil die Stückzahlen klein blieben und viele Fahrzeuge nur wenig bewegt wurden, wiegt bei der Beurteilung eines einzelnen Fahrzeugs die Standzeit schwerer als der Kilometerstand allein.

Leasing eines gebrauchten Mulsanne

Nach dem Ende der Bauzeit bleibt allein der Gebrauchtbestand, der entsprechend dünn ausfällt. Bei einer Limousine dieser Größe entscheidet der Zustand über die Kalkulation: Wartungshistorie, Zustand von Leder und Furnier, Reifenalter und die Frage, ob das Fahrzeug regelmäßig bewegt oder überwiegend abgestellt wurde. Lange Standzeiten belasten Reifen, Batterie und Betriebsstoffe, weshalb Bewegungsfahrten und eine gepflegte Dokumentation mehr über den Zustand aussagen als das Baujahr. Ordnung in mehrere Offerten bringt der Leasingfaktor, daneben zählen Laufzeit, Anzahlung und Fahrleistungsstufe. Weil Ersatzteile für eine ausgelaufene Baureihe eigene Wege gehen, lohnt vor Vertragsschluss die Klärung, welche Werkstatt die Betreuung übernimmt und ob Wartung sowie Verschleiß in der Rate enthalten sind. Auch die Frage nach einer Anschlussgarantie gehört in das Gespräch, da Reparaturen an einem Fahrzeug dieser Klasse erhebliche Beträge erreichen können.