Leasing

SsangYong Leasing Angebote

SsangYong ist ein südkoreanischer Hersteller, der seit der Übernahme durch die KG-Gruppe unter dem Namen KGM auftritt. Die älteren Baureihen wie Tivoli, Korando und Rexton sind weiterhin im Gebrauchtwagen- und Restbestand vertreten und bleiben deshalb als eigene Marke geführt. Die SsangYong Leasing Angebote im Überblick zeigen die Konditionen für Privat- und Gewerbekunden und lassen sich nach Rate, Laufzeit und Leasingfaktor vergleichen.

Günstigste Rate
ab 179€/Monat
Bester Leasingfaktor
0,94

Aktuelle SsangYong-Angebote

SsangYong Tivoli
Benzin Neuwagen

SsangYong Tivoli

über Leasingmarkt
179€ / Monat
Leasingfaktor 0,94
  • Laufzeit48 Mon.
  • km/Jahrab 5.000
  • GetriebeManuell
  • Leistung163 PS
  • Anzahlung0€
  • Gesamtkosten 8.592€
  • Listenpreis18.990€
  • VerfügbarSofort

Verbr. 7,7 l/100 km (komb.) • 162,0 g CO₂/km (komb.) • CO₂-Klasse: F (komb.)

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SsangYong Tivoli
Benzin Neuwagen

SsangYong Tivoli

über Leasingmarkt
229€ / Monat
Leasingfaktor 1,09
  • Laufzeit48 Mon.
  • km/Jahrab 5.000
  • GetriebeAutomatik
  • Leistung163 PS
  • Anzahlung0€
  • Gesamtkosten 10.992€
  • Listenpreis20.990€
  • VerfügbarSofort

Verbr. 7,7 l/100 km (komb.) • 175,0 g CO₂/km (komb.) • CO₂-Klasse: F (komb.)

Zum Leasing →

SsangYong ist der älteste bis heute bestehende Automobilhersteller Südkoreas und in Deutschland vor allem als Anbieter robuster Geländewagen, SUV und Pick-ups bekannt. Große Stückzahlen hat die Marke hierzulande nie erreicht, dafür ein klar umrissenes Profil: Leiterrahmen-Konstruktionen, zuschaltbarer Allradantrieb mit Untersetzung, hohe Anhängelasten und ein Preisgefüge unterhalb der etablierten Volumenmarken. Nach der Übernahme durch die südkoreanische KG Group firmiert das Unternehmen als KG Mobility, kurz KGM, weshalb dieselben Baureihen in Leasinglisten unter beiden Markennamen auftauchen können.

Herkunft und Eigentümerstruktur

Die Wurzeln reichen bis 1954 zurück: In Seoul entstand die Ha Dong-hwan Motor Workshop, die aus Teilen ausgemusterter Militärfahrzeuge Busse und Nutzfahrzeuge aufbaute. Nach mehreren Umfirmierungen und dem Einstieg der Ssangyong Business Group trug das Unternehmen ab 1988 den Namen SsangYong Motor Company; der Markenname verweist auf zwei Drachen und wird bis heute vom entsprechenden Emblem begleitet. Prägend wurde die anschließende Technikpartnerschaft mit Daimler-Benz: Motoren, Getriebe und Fahrwerkskomponenten aus deutscher Fertigung bildeten über Jahre die Grundlage der Geländewagen des Herstellers. Es folgte eine wechselvolle Eigentümergeschichte über Daewoo, den chinesischen SAIC-Konzern und ab 2011 den indischen Mischkonzern Mahindra und Mahindra. Nach einem Insolvenzverfahren übernahm 2022 die südkoreanische KG Group das Unternehmen, im März 2023 wurde daraus die KG Mobility Corporation. In Europa vollzog sich der Markenwechsel schrittweise, sodass Händlerbetriebe, Fahrzeugpapiere und Angebotstitel je nach Baujahr den alten oder den neuen Namen führen.

Positionierung im deutschen Markt

Das Programm besteht ausschließlich aus hochbeinigen Fahrzeugen; Limousinen, Kombis oder Kleinwagen führt die Marke nicht. Verkauft wird über ein vergleichsweise überschaubares Händlernetz, das deutlich dünner geknüpft ist als das der Volumenhersteller. Dieser Punkt spielt bei Wartung und Garantieabwicklung eine Rolle, wenn der nächste Servicepartner weiter entfernt liegt. Preislich ordnet sich das Angebot unterhalb der europäischen, japanischen und teilweise auch der übrigen koreanischen Konkurrenz ein, wobei die Ausstattungslinien meist als Pakete geschnürt sind und wenige Einzeloptionen vorsehen. Angesprochen wird ein Publikum, das Nutzwert über Markenprestige stellt: Betriebe mit Anhängerbedarf, Land- und Forstwirtschaft, Vereine und Reitställe ebenso wie Privatleute mit Wohnwagen oder Pferdeanhänger. Hinzu kommen Fuhrparks, die Pick-ups und gewerblich ausgelegte Varianten als Werkzeug betrachten und weniger Wert auf Fahrdynamik legen als auf Zuladung, Zugkraft und niedrige Anschaffungskosten.

Technischer Schwerpunkt

Technisch verläuft eine deutliche Trennlinie durch das Programm. Auf der einen Seite stehen klassische Leiterrahmen-Fahrzeuge mit aufgesetzter Karosserie, Turbodiesel, zuschaltbarem Allradantrieb und Geländeuntersetzung. Diese Bauweise haben viele Wettbewerber im SUV-Segment längst aufgegeben; sie begünstigt hohe Zuglasten und Robustheit im Gelände, kostet aber Gewicht und Fahrkomfort auf der Straße. Auf der anderen Seite finden sich selbsttragende SUV mit aufgeladenen Vierzylinder-Benzinern, Vollhybridantrieb und batterieelektrischen Varianten. Für die Elektromodelle setzt der Hersteller auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen in Blade-Bauweise des Zulieferers BYD. Gemeinsam ist beiden Linien eine eher konservative Auslegung: kantige Karosserien, viel Bodenfreiheit, mechanisch einfach gehaltene Allradsysteme und ein Verzicht auf komplexe Fahrwerksregelungen. In den jüngeren Baureihen verlagert sich die Bedienung dagegen deutlich auf große Bildschirme, während die älteren Modelle noch überwiegend mit Tasten und Drehreglern arbeiten.

Die Modellpalette im Überblick

Die Palette deckt vom kompakten Stadt-SUV bis zum Pick-up mit Doppelkabine ein enges, aber klar gestuftes Feld ab. Einzelne Baureihen treten zusätzlich in verlängerten oder gewerblich ausgelegten Varianten an, sodass sich das Angebot breiter darstellt, als es die Zahl der Modellnamen vermuten lässt:

  • Tivoli: kompaktes Einstiegs-SUV, verlängert als Tivoli Grand
  • Korando: Kompakt-SUV mit selbsttragender Karosserie, zeitweise auch batterieelektrisch
  • Torres: kantiges Mittelklasse-SUV, dazu der elektrische Torres EVX und dessen zweisitzige Cargo-Van-Variante
  • Actyon: SUV-Coupé oberhalb des Torres, mit Turbobenziner oder Vollhybrid
  • Rexton: großes Leiterrahmen-SUV mit fünf oder sieben Sitzen
  • Musso: Pick-up mit Doppelkabine, verlängert als Musso Grand, dazu der elektrische Musso EV

Worauf sich beim Leasingvergleich achten lässt

Weil die Listenpreise vergleichsweise niedrig liegen, wirken die Monatsraten schnell attraktiv. Aussagekräftig wird der Vergleich erst über den Leasingfaktor, der die Rate ins Verhältnis zum Bruttolistenpreis setzt und damit Angebote unterschiedlicher Preisklassen vergleichbar macht. Zu prüfen sind außerdem Laufzeit, Jahresfahrleistung und Sonderzahlung: Gerade bei Zugfahrzeugen und Pick-ups fällt die tatsächliche Laufleistung oft höher aus als geplant, und Mehrkilometer werden am Vertragsende nachberechnet. Pick-up- und Cargo-Varianten laufen häufig als Nutzfahrzeug und tauchen dann mit Nettoraten in gewerblichen Angeboten auf, was den direkten Vergleich mit Privatangeboten verzerrt. Ebenfalls relevant sind Überführungs- und Zulassungskosten, die Frage nach Wartungs- oder Verschleißpaketen sowie die Entfernung zum nächsten Servicebetrieb. Wer Angebote durchsucht, findet dieselben Fahrzeuge teils unter der Marke SsangYong, teils unter KGM gelistet; beide Schreibweisen führen zum selben Modellprogramm.

Einordnung im Leasingvergleich

Da die Marke inzwischen unter dem Namen KGM auftritt, betreffen die SsangYong Leasing Angebote überwiegend Fahrzeuge aus dem Bestand und junge Gebrauchte. Die weitergeführten Baureihen stehen unter der neuen Marke. Ein Vergleich beider Bezeichnungen lohnt sich deshalb, weil dieselben Fahrzeuge je nach Anbieter unter dem einen oder dem anderen Namen in den Leasing Angeboten stehen.