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Xiaomi setzt bei E-Auto-Akkus auf eigene Kontrolle

Veröffentlicht am 08.09.2026
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Xiaomi setzt bei E-Auto-Akkus auf eigene Kontrolle
Symbolbild – Mit KI erstelltes Bild

Der Technikkonzern Xiaomi, der ab 2027 auch in Deutschland Elektroautos anbieten will, verfolgt bei den Batterien eine eigene Strategie. Unter dem Namen Longjia bündelt das Unternehmen ein Batterieprogramm, bei dem Xiaomi zwar nicht selbst die Zellen fertigt, aber die entscheidenden Fäden in der Hand behält. Konkret liegen Spezifikation, Design, Zellkonstruktion und die Überwachung der Lieferkette beim Konzern selbst, während erfahrene Batteriehersteller die Produktion übernehmen. Als Partner nennt Xiaomi die chinesischen Zellspezialisten CALB und Sunwoda. Ziel ist es, mehr Einfluss auf Qualität und Sicherheit der Akkus zu gewinnen, ohne den enormen Aufwand einer eigenen Zellfabrik zu stemmen.

Das steckt hinter der Strategie

Xiaomi wählt damit bewusst einen Mittelweg. Viele Hersteller kaufen Batterien komplett bei Zulieferern ein, andere bauen eigene Fabriken auf. Xiaomi will stattdessen die technologische Kontrolle behalten, die Fertigung aber Spezialisten überlassen. Der Vorteil aus Sicht des Konzerns: Man kann eigene Vorgaben zu Aufbau, Sicherheit und Qualität durchsetzen und ist zugleich nicht allein von den Entscheidungen eines einzelnen Zulieferers abhängig. Im Vordergrund stehen nach Angaben des Unternehmens hohe Sicherheit und umfangreiche Garantieansprüche – 2 Punkte, die bei Elektroautos für viele Käufer entscheidend sind.

Wo die Technik zum Einsatz kommt

Erstmals verbaut werden soll die nach diesem Prinzip entwickelte Batterie in den SkyNomad-Modellen, konkret in den Versionen N70 und N90. Für den europäischen Markt und damit auch für Deutschland ist der Start ab 2027 geplant, wenn Xiaomi seine Fahrzeuge hierzulande über etablierte Handelsgruppen anbieten will. Damit reiht sich die Batteriestrategie in die größeren Ambitionen des Konzerns ein, der in China bereits mit seinen Modellen SU7 und YU7 erfolgreich ist und nun nach Europa drängt. Die Batterie ist dabei ein zentrales Element, weil sie Reichweite, Sicherheit und Kosten maßgeblich bestimmt.

Einordnung

Die Angaben stammen von Xiaomi und geben den Stand von Anfang September 2026 wieder; sie beschreiben die Strategie aus Sicht des Unternehmens. Wichtige Details bleiben bislang offen: Zur konkreten Zellchemie, zur Kapazität, zu Reichweiten oder zu Investitionssummen machte der Konzern keine Angaben. Ob die versprochenen Vorteile bei Sicherheit und Garantie im Alltag tatsächlich spürbar werden, lässt sich daher noch nicht bewerten und wird sich erst mit unabhängigen Tests und den ersten Fahrzeugen zeigen. Grundsätzlich zeigt der Ansatz aber, wie ernst es Xiaomi mit dem Autogeschäft meint – und dass die Kontrolle über die Batterie im Wettbewerb der Elektroautohersteller zu einem strategischen Faktor geworden ist.

Bedeutung fürs Leasing

Für Interessenten in Deutschland ist die Batteriestrategie vor allem ein Blick in die Zukunft, da Xiaomi-Fahrzeuge erst ab 2027 hierzulande erwartet werden. Relevant ist das Thema dennoch, weil die Batterie das teuerste und wichtigste Bauteil eines Elektroautos ist und Garantie sowie Sicherheit eine große Rolle spielen. Beim Leasing eines E-Autos lohnt sich generell der Blick auf die Garantiebedingungen für den Akku, etwa zur zugesicherten Restkapazität über die Laufzeit. Beim Vergleich verschiedener Angebote sollten Reichweite, Ladeleistung und die Batteriegarantie ebenso beachtet werden wie die monatliche Rate. Wer die passenden Leasing Deals sucht, sollte zudem Laufzeit, Inklusivkilometer und die langfristige Wertentwicklung berücksichtigen. Der Wettbewerb neuer Anbieter wie Xiaomi dürfte die Auswahl für Kunden künftig weiter vergrößern.

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