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Geely E2: Elektro-Kleinwagen ab 19.990€ startet in Europa

Veröffentlicht am 22.09.2026
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Geely E2: Elektro-Kleinwagen ab 19.990€ startet in Europa
Symbolbild

Der chinesische Autokonzern Geely bringt mit dem E2 einen günstigen Elektro-Kleinwagen nach Europa und greift damit etablierte Modelle direkt an. Der Einstiegspreis in Deutschland liegt bei 19.990€, womit der E2 einer der wenigen vollwertigen Stromer unter der 20.000-€-Marke ist. In China ist das Modell längst ein Erfolg, dort beendete es das Jahr 2025 als meistverkaufter Kleinwagen der Welt. Nun soll der Wagen auch in Europa Kunden gewinnen, die ein bezahlbares Elektroauto für Stadt und Alltag suchen. Die technischen Angaben stammen vom Hersteller und decken sich weitgehend mit den Berichten mehrerer Fachmedien.

Preise und Varianten

Geely bietet den E2 in 3 Ausstattungslinien an. Die Basisversion Pro startet bei 19.990€, die mittlere Variante Max kostet ab 23.990€ und die Topversion Ultra ab 26.990€. Schon der Pro bringt eine solide Grundausstattung mit, während die höheren Linien unter anderem 16-Zoll-Räder, eine elektrische Heckklappe, Ambientebeleuchtung und eine Rundumsicht-Kamera ergänzen. Mit diesem Preisgefüge positioniert sich der E2 klar unter vielen europäischen Konkurrenten. Zum Vergleich: Der Renault 5 startet bei rund 26.290€, der VW ID.Polo bei etwa 24.995€ und der BYD Dolphin Surf bei rund 23.490€. Der günstige Einstiegspreis ist damit das zentrale Verkaufsargument des E2.

Technik und Reichweite

Bei Batterie und Antrieb gibt es 2 Ausbaustufen. Der Pro nutzt einen Akku mit 35,4 kWh und einen 60 kW (82 PS) starken Motor, die WLTP-Reichweite gibt Geely mit bis zu 252 km an. Wer mehr Reichweite braucht, greift zum Max mit einer 47,1-kWh-Batterie, 85 kW (116 PS) und bis zu 345 km nach WLTP. Am Schnelllader sind beim Max bis zu 80 kW möglich, was für ein Fahrzeug dieser Klasse ordentlich ist. Die Reichweitenwerte sind Herstellerangaben und dürften im Alltag je nach Fahrweise und Temperatur etwas niedriger ausfallen. Für den typischen Einsatz eines Kleinwagens im Stadt- und Regionalverkehr sind beide Varianten aber gut geeignet. Auffällig ist zudem, dass Geely zentrale Komponenten wie Batterie, Elektromotor und Leistungselektronik selbst entwickelt und fertigt.

Viel Platz als Argument

Ein Trumpf des E2 ist sein Raumangebot. Mit einer Länge von 4.135 mm ist er spürbar größer als viele Rivalen, er misst 213 mm mehr als der Renault 5 und 82 mm mehr als der VW ID.Polo. Auch der Radstand fällt mit 2.645 mm länger aus, was dem Innenraum zugutekommt. Geely-Produktchef Zack Zhang bringt es auf den Punkt: „Der Platz ist unser größter Wettbewerbsvorteil". Ungewöhnlich für die Klasse ist zudem der Hinterradantrieb, während die meisten Konkurrenten die Vorderräder antreiben. Das kann sich positiv auf den Wendekreis und das Fahrverhalten auswirken. Damit versucht der E2, sich nicht nur über den Preis, sondern auch über Nutzwert von der Konkurrenz abzuheben.

Der Weltbestseller aus China

Der E2 ist kein unbeschriebenes Blatt. In China wird das Modell als Xingyuan verkauft und war dort mit 465.775 Einheiten der meistverkaufte Kleinwagen weltweit im Jahr 2025. In seinem Heimatmarkt ist der Wagen noch einmal deutlich günstiger, dort startet er bei umgerechnet rund 8.400€. Für Europa hat Geely das Auto nach eigenen Angaben umfangreich weiterentwickelt und erprobt. Trotz des EU-Zolls auf in China gebaute Elektroautos, der den E2 mit 28,8% belastet, hält der Konzern das Modell für profitabel. In Deutschland peilt Geely für 2026 einen Absatz von 5.000 Fahrzeugen an und baut sein Händlernetz von 35 auf mehr als 60 Standorte aus. Bereits im ersten Vorbestellmonat verzeichnete die Marke mehr als 3.500 Interessenten.

Einordnung

Der E2 zeigt beispielhaft, wie chinesische Hersteller den europäischen Markt angehen: mit viel Ausstattung und Platz zu einem niedrigen Preis. Für preisbewusste Käufer ist ein vollwertiges Elektroauto unter 20.000€ ein starkes Angebot, zumal die Reichweite für den Alltag ausreicht. Zugleich bleibt abzuwarten, wie sich der E2 bei Themen wie Service, Restwert und Langzeitqualität schlägt, bei denen etablierte Marken oft im Vorteil sind. Auch der EU-Zoll verteuert chinesische Modelle, was den Preisvorteil etwas schmälert. Dennoch erhöht der E2 den Druck auf europäische Hersteller, die im Kleinwagensegment mit bezahlbaren Elektroautos bislang schwertun. Ob sich das ambitionierte Absatzziel erreichen lässt, wird sich zeigen, das große Interesse in der Vorbestellphase spricht aber für eine gewisse Nachfrage. Der Wettbewerb im Segment der günstigen Stromer dürfte damit weiter zunehmen.

Bedeutung fürs Leasing

Für Leasinginteressenten ist ein günstiger Einstiegspreis besonders attraktiv, weil sich die Rate stark am Anschaffungspreis orientiert. Ein Modell wie der E2 könnte die monatliche Belastung spürbar senken und Elektromobilität so für mehr Menschen zugänglich machen. Wer Geely Angebote oder allgemein Leasing Angebote für einen Elektro-Kleinwagen prüft, sollte die 3 Varianten Pro, Max und Ultra genau vergleichen, da sie sich in Reichweite, Leistung und Ausstattung deutlich unterscheiden. Wichtig ist auch der erwartete Restwert, der bei neuen Marken schwerer einzuschätzen ist und die Rate beeinflusst. Bei der Auswahl konkreter Leasing Deals lohnt sich der Blick auf die reale Reichweite, die eigene Fahrleistung und die Lademöglichkeiten. Für Vielfahrer ist eher die Max-Version mit größerer Batterie sinnvoll, während der Pro als preiswerter Stadtwagen überzeugt. Insgesamt macht der niedrige Preis den E2 zu einem interessanten Kandidaten für preisbewusste Leasingkunden, sofern Service und Restwert überzeugen.

Quelle: ecomento

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