Leasing

Morelo Leasing Angebote

Morelo ist ein deutscher Reisemobilhersteller aus Schlüsselfeld in Oberfranken, im Februar 2010 von Jochen Reimann gegründet. Gebaut werden ausschließlich Liner, also große Reisemobile mit durchgehendem Wohnaufbau auf Fahrgestellen aus dem Lastwagenbau von Iveco und Mercedes-Benz. Personenwagen oder Kastenwagen-Camper gehören nicht zum Programm. Beim Vergleich der Morelo Leasing Angebote zählen neben Rate und Laufzeit vor allem der Ausstattungsumfang und der vereinbarte Rückgabezustand.

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Morelo baut Reisemobile der Liner-Klasse und hat den Firmensitz in Schlüsselfeld in Oberfranken, unweit der Autobahn A3. Gegründet wurde das Unternehmen im Februar 2010 von Jochen Reimann. Anders als Hersteller mit breitem Freizeitfahrzeugprogramm beschränkt sich das Haus auf ein einziges Segment: große Reisemobile mit durchgehendem Wohnaufbau, die auf Fahrgestellen aus dem Lastwagenbau entstehen. Personenwagen, Kastenwagen-Camper und Wohnwagen fehlen im Programm, weshalb die Marke im Leasingvergleich allein mit Freizeitfahrzeugen vertreten ist.

Gründung und Eigentümer

Die Firmengeschichte beginnt 2010 auf einem Werksgelände in Schlüsselfeld, das seither mehrfach erweitert wurde. 2011 kam ein Geschäftsführer für Technik und Vertrieb hinzu, 2020 wurde die Geschäftsführung im Zuge der Nachfolgeregelung des Gründers erneut erweitert. Morelo blieb dabei ein inhabergeführtes Unternehmen und wurde keiner der großen börsennotierten Freizeitfahrzeuggruppen einverleibt, die den europäischen Caravaningmarkt sonst prägen. Am Standort arbeiten mehrere hundert Beschäftigte, die Fertigung läuft in Handarbeit an ortsfesten Plätzen statt am durchlaufenden Band. Diese Struktur erklärt, warum Fahrzeuge weitgehend nach Kundenwunsch konfiguriert werden und zwischen Bestellung und Auslieferung eine längere Frist liegt als im Pkw-Handel.

Auftritt in Deutschland

Als Liner gilt ein Reisemobil, dessen Wohnaufbau breiter und höher ausfällt als das Fahrerhaus des Basisfahrzeugs und mit diesem zu einer gemeinsamen Hülle verbunden wird. In diesem Feld treten neben Morelo Hersteller wie Concorde, Phoenix, Vario und Volkner an. Der Vertrieb läuft über ausgewählte Fachhändler sowie über Messen wie den Caravan Salon in Düsseldorf. Wegen des zulässigen Gesamtgewichts fällt ein Teil der Fahrzeuge nicht mehr unter die Pkw-Fahrerlaubnis, sondern verlangt eine Lastwagenklasse; das schränkt den Kreis der Interessenten ein und wirkt sich auf die Zweitverwertung aus. Neben dem Leasing stehen bei Fahrzeugen dieser Klasse Barkauf und klassische Finanzierung zur Wahl; welche Morelo Leasing Angebote ein Fachbetrieb ausschreibt, hängt vom Restwertansatz des jeweiligen Leasinggebers ab.

Wo die Technik ihren Schwerpunkt hat

Grundlage jedes Fahrzeugs ist ein fahrfertiges Fahrgestell, das vor dem Aufbau umgebaut wird. Verwendet werden Chassis von Iveco, etwa aus den Reihen Daily, Eurocargo und S-Way, sowie von Mercedes-Benz mit Atego und Actros. Beim Umbau wandern Fahrer- und Beifahrerplatz weiter nach vorn und höher, damit im Innenraum ein durchgehender Wohnboden ohne Stufe entsteht. Kennzeichnend ist der beheizte Doppelboden, der als frostgeschützter Stauraum und als Ebene für Leitungen und Technik dient und von außen über Klappen zugänglich ist. Der Aufbau selbst besteht aus verklebten Sandwichelementen mit glasfaserverstärkten Deckschichten. Luftfederung, getrennte Wohn- und Schlafbereiche, eine Garage für einen Kleinwagen oder ein Motorrad sowie umfangreiche Bordtechnik für autarken Betrieb ergänzen das Konzept.

Die Baureihen im Überblick

Das Programm ist nach Größe und Ausstattungsumfang gestaffelt:

  • Home: Einstieg in die Liner-Klasse mit überschaubarer Außenlänge
  • Loft und Loft Premium: mittlere Baugröße, das Premium mit größerem Küchen- und Badbereich
  • Palace: gehobene Baureihe mit eigenständiger Frontgestaltung
  • Palace Liner auf Iveco-S-Way-Fahrgestell: schweres Chassis mit Lastwagen-Fahrerhaus
  • Empire Liner und Grand Empire: die größten Grundrisse des Hauses

Innerhalb der Reihen steht jeweils eine zweistellige Zahl an Grundrissen zur Wahl, die sich in Bettenanordnung, Sitzgruppe und Garagenzuschnitt unterscheiden. Ein Baureihenname bezeichnet damit weniger ein einzelnes Fahrzeug als eine Gruppe von Aufbauten auf verwandter technischer Basis.

Einordnung im Leasingvergleich

Reisemobile folgen anderen Regeln als Personenwagen. Die jährliche Laufleistung fällt meist niedrig aus, dafür steht das Fahrzeug einen großen Teil des Jahres, was Standplatz, Versicherung und Batteriepflege zu eigenen Kostenpunkten macht. Weil ein erheblicher Teil des Fahrzeugwerts in der Sonderausstattung steckt, lohnt der Blick darauf, ob die kalkulierte Rate den vollen Ausstattungsumfang abbildet oder nur das Grundfahrzeug. Wichtig sind ferner der vereinbarte Rückgabezustand und die Frage, wer den Restwert trägt, denn Gebrauchsspuren im Wohnbereich lassen sich schwerer bewerten als Kratzer im Blech. Bei gewerblicher Vermietung gelten wiederum eigene Bedingungen. Da unter dem Markennamen keine Personenwagen laufen, betreffen die Morelo Leasing Angebote ausnahmslos Freizeitfahrzeuge; Rate, Laufzeit, Sonderzahlung und Freikilometer bleiben trotzdem die Größen, an denen sich Konditionen messen lassen.