Lamborghini Huracán
- Laufzeit48 Mon.
- km/Jahrab 5.000
- GetriebeAutomatik
- Leistung610 PS
- Anzahlung0€
- Gesamtkosten 124.752€
- Kilometerstand31.197 km
- VerfügbarSofort
Verbr. - (komb.) • - (komb.) • CO₂-Klasse: - (komb.)
Zum Leasing →Der Huracán löste 2014 den Gallardo ab und blieb bis 2024 im Programm. Kennzeichen der Baureihe ist ein Zehnzylinder-Saugmotor hinter der Fahrgastzelle, je nach Ausführung mit Allrad- oder Hinterradantrieb. Neben Coupé und Spyder entstanden geschärfte Versionen sowie eine höhergelegte Variante für unbefestigte Wege. Die Lamborghini Huracán Leasing Angebote stammen aus zweiter Hand; Antriebsauslegung, Laufleistung und Restwert bestimmen die Monatsrate.
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Zum Leasing →Der Huracán entstand zwischen 2014 und 2024 in Sant'Agata Bolognese und trug einen Zehnzylinder-Saugmotor ohne Aufladung. Der Name stammt aus dem Umfeld des Stierkampfs; viele Modellbezeichnungen des Hauses gehen auf Kampfstiere oder auf Züchterfamilien zurück. Über die Bauzeit entstanden zahlreiche Ausführungen, darunter eine überarbeitete Fassung, eine auf Rennstrecken ausgelegte Version und ein höhergelegtes Modell für Schotterwege.
Die Karosserie kommt auf rund 4,52 Meter Länge bei gut 2,62 Meter Radstand; die Breite liegt bei etwa 1,93 Meter, die Höhe bei knapp 1,17 Meter. Damit fällt der Wagen kompakter aus als die Zwölfzylinderbaureihe und lässt sich in engen Straßen leichter bewegen. Tragend ist eine Mischstruktur aus Aluminium und Faserverbundwerkstoffen. Die Türen öffnen zur Seite. Neben dem geschlossenen Coupé stand ein Spyder mit Stoffverdeck zur Wahl, das während langsamer Fahrt geöffnet werden kann. Die auf den Streckenbetrieb ausgelegte Version trägt einen festen, hoch aufgeständerten Heckflügel und eine durchgehende Haube aus Faserverbundmaterial. Die geländetaugliche Ausführung erhielt eine höhergelegte Karosserie, Unterfahrschutz, Radhausverbreiterungen und Dachreling.
Der Zehnzylinder in V-Anordnung arbeitet ohne Aufladung und wird bis in hohe Drehzahlen ausgedreht; die Gemischbildung erfolgt über eine Kombination aus Saugrohr- und Direkteinspritzung. Die Abgasanlage ist so ausgelegt, dass die Zündfolge im oberen Drehzahlbereich hörbar bleibt. Ein Doppelkupplungsgetriebe überträgt die Kraft, je nach Ausführung auf alle vier Räder oder allein auf die Hinterachse. Die Versionen mit Hinterradantrieb fallen leichter aus und zeigen ein anderes Fahrverhalten als die Allradvarianten. Elektrische Antriebsunterstützung gab es in dieser Baureihe nicht. Adaptive Dämpfer und ein elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial gehören zur Technik, in einigen Ausführungen auch eine mitlenkende Hinterachse. Über einen Schalter am Lenkrad lassen sich Abstimmungen für Straße, Sport und Rennstrecke wählen; die geländetaugliche Variante bringt zusätzlich ein Programm für lose Untergründe mit.
Zwei Sitzplätze stehen zur Verfügung, die Bedienung ist ganz auf den Fahrer zugeschnitten: Startknopf unter einer Klappe, Schalter für Blinker und Wischer am Lenkrad, ein digitales Kombiinstrument, das je nach Fahrprogramm die Darstellung wechselt. Unter der Fronthaube liegt ein Fach, das zwei kleine Taschen aufnimmt; hinter den Lehnen bleibt eine flache Ablage. Die Sitzposition liegt tief, der Einstieg über breite Schweller verlangt Übung. Eine anhebbare Vorderachse war bestellbar; sie verschafft an steilen Einfahrten die nötige Bodenfreiheit. Nach vorn geht die Sicht in Ordnung, nach hinten helfen Kamera und Sensoren über den toten Winkel hinweg. Der Spyder verliert bei geöffnetem Verdeck kaum Stauraum, da das Dachpaket in einem eigenen Fach verschwindet.
Über die lange Bauzeit hat sich die Baureihe in mehreren Nutzungsformen etabliert. Ein Teil der Fahrzeuge läuft als Ausfahrts- und Wochenendwagen, ein anderer wird auf abgesperrten Kursen bewegt, wofür die auf Streckenbetrieb ausgelegten Versionen mit festem Heckflügel und geänderter Bereifung vorgesehen waren. Der Spyder erweitert das Profil um offenes Fahren im Sommerhalbjahr. Eine Sonderrolle nimmt die höhergelegte Ausführung ein, die für Schotterwege und lose Untergründe abgestimmt wurde und damit ein Einsatzfeld erschließt, das Sportwagen sonst verschlossen bleibt. Auch im Vermietgeschäft und bei Fahrerlebnisangeboten kommt die Baureihe vor, was bei Gebrauchtfahrzeugen zu prüfen ist: Fahrzeuge aus solchen Beständen weisen andere Belastungsprofile auf als Fahrzeuge aus Privatbesitz, selbst bei ähnlichem Kilometerstand.
Da die Bauzeit abgeschlossen ist, betrifft ein Vergleich gebrauchte Fahrzeuge. Bei solchen Verträgen entscheidet der Zustand über die Kalkulation: Wartungsnachweise, Kupplungs- und Bremsenzustand, Reifenalter sowie die Frage, ob das Fahrzeug regelmäßig auf abgesperrten Strecken bewegt wurde, fließen in den Restwert ein. Ausführungen mit Hinterradantrieb, offene Varianten und Sondermodelle werden unterschiedlich bewertet, was zu abweichenden Raten für äußerlich ähnliche Fahrzeuge führt. Der Leasingfaktor ordnet Offerten schnell ein, ersetzt aber keine Zustandsprüfung. Zu klären sind außerdem Laufzeit, Sonderzahlung, Kilometerstufe und die Bewertung von Schäden bei der Rückgabe. Ein Saugmotor ohne Aufladung und ohne elektrische Komponenten hält die Wartungsumfänge überschaubar; Betriebsstoffe und Verschleißteile bleiben dennoch teuer.
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