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Genesis G70 Shooting Brake Leasing Angebote

Der Genesis G70 Shooting Brake ist die Kombivariante der kompakten Limousine und wurde gezielt für den europäischen Markt entwickelt. Genesis stellte den Fünftürer 2021 vor; Karosseriemaße und Technik teilt er sich mit der Stufenheckversion, hinter der Fondbank steht jedoch ein größerer Laderaum bereit. Die Genesis G70 Shooting Brake Leasing Angebote hängen an Motorisierung, Ausstattung und Laufzeit.

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Mit dem G70 Shooting Brake brachte Genesis erstmals eine Karosserievariante, die von Beginn an auf europäische Käufer zugeschnitten war. Das Modell wurde 2021 vorgestellt und ging im selben Jahr in den Verkauf; an der Gestaltung wirkte das europäische Designzentrum des Konzerns mit.

Was den Shooting Brake ausmacht

Die Bezeichnung Shooting Brake steht bei Genesis für einen Kombiaufbau mit betont flach auslaufender Dachlinie. Anders als in Märkten, in denen Kombis eine geringe Rolle spielen, war diese Variante von Anfang an für Europa geplant, wobei Deutschland und Großbritannien als Kernmärkte galten. Technisch bleibt alles beim Konzept der Limousine: längs eingebauter Motor, Kraftfluss zur Hinterachse, wahlweise Allradantrieb. Der Unterschied liegt im Aufbau hinter der B-Säule, wo eine einteilige Glasheckklappe und ein integrierter Dachspoiler die Silhouette bestimmen. Vordere Partie und Fondtüren stimmen mit der Stufenheckversion überein, wodurch beide Varianten dieselbe Bedienlogik und dieselben Sitzpositionen teilen. Der Fünftürer erweiterte damit ein Programm, das bis dahin ausschließlich aus Stufenhecklimousinen und SUV bestand.

Karosserie und Proportionen

Außen bleibt der Fünftürer bei den Maßen der Limousine, gemessen werden rund 4,69 Meter Länge bei gleicher Breite und Höhe. Die Dachlinie zieht sich weiter nach hinten, fällt zum Abschluss aber deutlich ab, sodass die Heckscheibe stark geneigt steht. Den Zuwachs beim Kofferraumvolumen gegenüber der Stufenheckvariante beziffert der Hersteller auf rund vierzig Prozent. Am Heck wiederholt sich die doppelte Leuchtengrafik der Marke, die Kennzeichenmulde sitzt in der Stoßfängerschürze. Ein Panoramadach war je nach Linie verfügbar, ebenso Ambientebeleuchtung und unterschiedliche Bezugsmaterialien für Sitze und Armaturenträger. Der Radstand entspricht dem der Limousine, sodass sich am Platzangebot vor der Rückbank nichts ändert, während die Ladeöffnung durch die weit heruntergezogene Klappe hoch ausfällt.

Motorisierungen

Angeboten wurde der Kombi mit denselben Aggregaten wie die Limousine: einem turbogeladenen Ottomotor und einem Selbstzünder, beide mit vier Zylindern und jeweils gekoppelt an eine Achtstufen-Wandlerautomatik. Der Heckantrieb bildet die Grundauslegung, ein Allradantrieb war für beide Motoren erhältlich. Die sportlicher gezeichneten Linien brachten eine straffere Dämpferabstimmung, kräftigere Bremsen und eine geänderte Lenkungsabstimmung mit. Fahrmodi verändern die Kennlinien von Motor, Getriebe und Lenkung, eine Start-Stopp-Automatik zählt zum Serienumfang. Die Abgasnachbehandlung des Dieselmotors arbeitet mit einem SCR-System und benötigt entsprechend Harnstofflösung. Elektrifizierte Antriebe führt die Baureihe nicht; wer bei Genesis einen Wagen mit Stecker sucht, findet stattdessen die SUV-Modelle mit Elektroantrieb.

Laderaum und Reisetauglichkeit

Die Heckklappe öffnet weit, die Ladekante liegt auf üblichem Kombiniveau, und die Rücksitzlehne lässt sich geteilt umlegen, wodurch eine weitgehend ebene Fläche entsteht. Unter dem Ladeboden bleibt Stauraum für Kleinteile, seitliche Netze und Verzurrösen sichern das Gepäck. Eine Trennnetzvorrichtung und eine Zwölf-Volt-Steckdose im Laderaum gehörten je nach Ausstattung dazu. Im Fond sitzen zwei Erwachsene ordentlich, die Kopffreiheit fällt durch die tief gezogene Dachkante hinter der Rückbank knapper aus als in einem hochdachigen Kombi. Typische Einsatzfelder sind längere Reisen zu zweit oder zu viert, der Transport von Sportgepäck und der Außendienst, bei dem Musterkoffer oder Messematerial verstaut werden müssen. Die tiefe Sitzposition und die lange Motorhaube bleiben dabei erhalten, sodass der Charakter der Limousine im Alltag spürbar bleibt.

Leasing des G70 Shooting Brake

Der Kombi wurde in Deutschland in geringer Stückzahl abgesetzt, weshalb die Auswahl an Verträgen begrenzt bleibt und einzelne Fahrzeuge aus Händlerbeständen das Bild bestimmen. Lagerwagen werden nach anderen Vorgaben kalkuliert als Bestellfahrzeuge, weshalb sich die Konditionen unterscheiden können. Sinnvoll ist ein Blick auf den Leasingfaktor, der die Monatsrate am Bruttolistenpreis bemisst, sowie auf die enthaltene Jahresfahrleistung, die zum eigenen Fahrprofil passen muss. Ebenfalls relevant sind die Regelungen zu Mehr- und Minderkilometern, die Frage nach Winterreifen und die Klärung, ob Überführung und Zulassung Bestandteil des Angebots sind. Wer den Wagen über die gesamte Laufzeit stark beladen bewegt, achtet zusätzlich auf die Rückgabebedingungen für Ladefläche und Innenraum. Weil der Kombi seltener zugelassen wurde als die Limousine, weichen die Restwertannahmen der Anbieter mitunter voneinander ab, was sich unmittelbar in der Monatsrate niederschlägt.